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Kettensägen heulen in Gräfendorf um die Wette | BR24

© BR-Mainfranken/Nathalie Bachmann

Waldarbeiter beim Wettsägen in Gräfendorf

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    Kettensägen heulen in Gräfendorf um die Wette

    In Gräfendorf ist die 13. Deutsche Waldarbeitsmeisterschaft ausgetragen worden. 100 Spezialisten an Axt und Kettensäge waren in den Landkreis Main-Spessart gekommen , um sich zu messen.

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    Die Teilnehmer – allesamt Profis aus allen deutschen Forstregionen – mussten sich im Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präsizisionsschnitt, Mastenfällung oder Zielfällung unter Beweis stellen. Die Zielfällung gilt dabei als Königsdisziplin: Ein Baum wird auf einen 15 Meter entfernten Zielpfahl gefällt. Die Richter messen danach den Abstand zwischen dem liegenden Stamm und dem Pfahl. Das genaue Fällen von Bäumen ist eine der Hauptaufgaben von Forstwirten im Wald.

    Julian Schwendner, Lokalmatador aus Gräfenfeld, wurde Deutscher U24-Meister im Entasten und erreichte Platz zwei bei der Deutschen U24-Waldarbeitsmeisterschaft

    Besucher von nah und fern

    Internationale Inspektoren aus Norwegen, Österreich, Schweiz, Tschechien und Japan holten sich in Gräfendorf Anregungen für die Weltmeisterschaft 2018 im norwegischen Lillehammer. Für sie und das normale Publikum gab es einen Holzmarkt und eine Forstausstellung. Gezeigt wurden Waldwirtschaftsfahrzeuge und Gerätschaften wie ein mobiles Sägewerk.