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Kennametal in Ebermannstadt - Verlagerung von Prozessabläufen | BR24

© Norbert Haselbauer

Altstadt von Ebermannstadt

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    Kennametal in Ebermannstadt - Verlagerung von Prozessabläufen

    Die rund 500 Beschäftigten von Kennametal in Ebermannstadt befürchten, dass Arbeitsplätze nach Vohenstrauß in der Oberpfalz verlagert werden. Der Werkzeughersteller überprüfe derzeit alle weltweiten Fertigungsstandorte, hieß es aus dem Unternehmen.

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    "Die Leute haben riesige Angst", sagt Matthias Gebhardt von der Gewerkschaft IG Metall in Bamberg. Die Unternehmenssprecherin Gaby Mlnarik bestätigte am Mittwoch Pläne zu Verlagerungen von Prozessabläufen von denen rund 40 Mitarbeiter betroffen wären. Standorte sollen modernisiert werden.

    Der Werkzeughersteller überprüfe derzeit alle weltweiten Fertigungsstandorte. Ebermannstadt müsse sich jedoch keine Sorgen machen, so die Unternehmenssprecherin. Weltweit wolle das Unternehmen nämlich 300 Millionen US Dollar (rund 270 Millionen Euro) in die Modernisierung der Standorte investieren, darunter auch in die bayerischen Standorte Ebermannstadt und Vohenstrauß.

    Beste Gewinnphase des amerikanischen Unternehmens

    Die Gewerkschaft IG Metall hingegen sagt, Kennametal verzeichne die "beste Gewinnphase seiner Historie" und gleichzeitig schließe das Unternehmen Werke. Das bringe die Beschäftigten "auf die Palme", so Matthias Gebhardt von der IG Metall in Bamberg. Das US-amerikanische Unternehmen Kennametal stellt Werkzeuge für die industrielle Fertigung und den Maschinenbau her.

    Werkschließung in Lichtenau

    Bereits Mitte Juli hatte das Unternehmen bekannt gegeben, deutschlandweit drei Werke schließen zu wollen, und zwar in Essen, Neunkirchen im Saarland und im mittelfränkischen Lichtenau. Als Grund gibt das Unternehmen einen Rückgang bei der Nachfrage an.