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Keine Wiesn-Ersatzpartys: Alkoholverbot auf der Theresienwiese | BR24

© Felix Hörgager/dpa

Bavaria Statue auf der Münchner Theresienwiese

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Keine Wiesn-Ersatzpartys: Alkoholverbot auf der Theresienwiese

Auf der Theresienwiese in München herrscht Alkoholverbot. So sollen Ersatzpartys zum ursprünglichen Wiesnstart vermieden werden. Statt der Wiesnwirte wollen am Wochenende Klimaschützer in Tracht auf das Festgelände ziehen.

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Die Landeshauptstadt erlässt für kommendes Wochenende ein Alkoholverbot, das neben den bereits bekannten Hotspots jetzt auch für die Theresienwiese gilt. Das gab die Stadt München bekannt. Wie am vergangenen Wochenende ist der Verkauf von Alkohol ab heute Abend 21:00 Uhr und der Konsum von Alkohol ab 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr des Folgetages verboten.

Polizei fürchtet private Partys

Ziel dieses Verbots ist es, auf dem Gelände private Ersatzpartys zum ursprünglich geplanten Wiesnstart mit hohem Infektionsrisiko zu unterbinden. Das Bußgeld für unerlaubten Alkoholkonsum beträgt mindestens 150 Euro. Wer als Verkaufender gegen das Verkaufsverbot in der Umgebung der Hotspots verstößt, wird mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro belangt. Abhängig von Situation und Verhalten sowie im Wiederholungsfall kann das Bußgeld jeweils höher ausfallen.

Wieder Demonstrationen angemeldet

Aktuell sind beim Kreisverwaltungsreferat für morgen drei Demonstrationen auf der Theresienwiese angemeldet. Dabei handelt es sich um zwei Kundgebungen zu Tradition und Brauchtum und um einen als "Wiesneinzug der Klimaheld*innen“ benannten Demonstrationszug des "Netzwerks Klimaherbst e.V.“ mit einer Schlusskundgebung auf der Theresienwiese.

"WirtshausWiesn" statt Oktoberfest

Trotz der coronabedingten Absage des Oktoberfests rüsten sich Wirte in München für einen Anstich. In vielen Wirtshäusern werden zum ursprünglich geplanten Auftakt am Samstag um 12.00 Uhr Bierfässer angestochen. Mit der "WirtshausWiesn" wollen gut 50 Wirte bis zum 4. Oktober ein wenig Oktoberfeststimmung schaffen. Angesichts steigender Zahlen müssen sie allerdings auf die Corona-Regeln schauen.

© BR

Morgen wäre der große Wiesn-Einzug der Wirte und Brauereien gewesen: Traditionell ziehen dabei festlich geschmückte Kaltblüter die Brauereiwagen. Ein Besuch bei Luggi Käser im Oberland, dessen Pferde normalerweise die Hofbräu-Wagen ziehen.

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