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Keine weiteren Corona-Fälle in Aschaffenburg | BR24

© BR/Patrick Obrusnik

Keine weiteren Corona-Fälle in Aschaffenburg

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    Keine weiteren Corona-Fälle in Aschaffenburg

    Seit den zehn Neuinfektionen in der vergangenen Woche in Aschaffenburg sind keine weiteren Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Ausbreitung konnte durch verschiedene Maßnahmen gestoppt werden.

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    Von
    • Katrin Küx

    Rund drei Wochen lang hat es in Aschaffenburg keine neuen Corona-Fälle gegeben. Doch vergangene Woche sind eine Reihe neuer Infektionen aufgetreten: Sechs Übertragungen gehen auf eine private Feier in Memmingen zurück, drei andere fielen bei einer Reihentestung in einem Hort in Schweinheim auf. Die Vorsichtsmaßnahmen, die die Stadt daraufhin getroffen hat, scheinen dabei geholfen zu haben, die Ausbreitung zu stoppen: Wie die Stadt mitteilt, sind seit den Neuinfektionen keine weiteren Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

    Umfangreiche Tests und Quarantäne

    Die neuen Corona-Fälle in Aschaffenburg führten dazu, dass der Hort in Schweinfurt und eine Kindergartengruppe in Leider geschlossen wurden. In einer Flüchtlingsunterkunft gelten für alle Bewohner Ausgangsbeschränkungen. Die sofort eingeleiteten Quarantänemaßnahmen und umfangreiche Tests hätten dazu beigetragen, die Ausbreitung zu stoppen, sagt Oberbürgermeister Jürgen Herzing. Alle Kontaktpersonen der positiv getesteten Familie in der Flüchtlingsunterkunft seien nicht infiziert. Auch die Tests der Kinder in der Kindertagesstätte und im Hort fielen Herzing zufolge negativ aus.

    Oberbürgermeister Herzing appelliert an Bürger

    Alle Personen, die sich derzeit in Quarantäne befinden, wurden vorschriftsmäßig noch einmal getestet. Diese Ergebnisse stehen noch aus. Trotz der aktuellen Entwarnung appelliert Herzing an die Vernunft der Aschaffenburger Bevölkerung: "Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei – auch nicht in Aschaffenburg."

    Die Stadt habe in den vergangenen Wochen viel ermöglicht: die Sommerbühne im Nilkheimer Park, Schausteller in der Stadt und Biergärten im Schöntal. Es sei aber festzustellen, dass sich nicht alle an die Hygienevorschriften und Abstandsregeln halten. Herzing warnt deshalb davor, Corona auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wenn wir zu locker damit umgehen, besteht die Gefahr, dass wir all die schönen Dinge wieder zurückfahren müssen. Und wir möchten doch alle auch den Rest des Sommers gemeinsam im Biergarten sitzen können."

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