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Außenansicht Landgericht Schweinfurt
© picture-alliance/dpa
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Außenansicht Landgericht Schweinfurt

Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert, die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe gefordert. Im Verlauf der Gerichtsverhandlung hatte der Bestatter eingeräumt, dass sein Institut in fünf Fällen Verstorbene ins 30 Kilometer entfernte Ausbildungszentrum für Bestatter nach Münnerstadt überführt hatte. Dort habe aber nur ein Mitarbeiter unter Aufsicht eines Spezialisten die Verstorbenen versorgt.

Bestattungsinstitut bekam Totenfürsorge übertragen

Die Auszubildenden im Ausbildungszentrum für Bestatter hätten das Geschehen allenfalls durch eine Glasscheibe aus dem Nebenraum verfolgen können. Der Bestatter er vertrat außerdem die Ansicht, dass die Angehörigen ihm vertraglich die Totenfürsorge übertragen hätten. Diese beinhalte gegebenenfalls auch eine Überführung des Verstorbenen.

Den Prozess hatten zwei ehemalige Mitarbeiter des Schweinfurter Bestattungsunternehmers ins Rollen gebracht.

Keine Störung der Totenruhe: Bestatter freigesprochen

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