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Keine Revision im Mordprozess um Tramperin Sophia | BR24

© dpa-Bildfunk/Daniel Karmann

Urteil im Prozess um Mord an Tramperin Sophia

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Keine Revision im Mordprozess um Tramperin Sophia

Nach dem Prozess um den Tod der Tramperin Sophia Lösche hat der verurteilte Fernfahrer die lebenslange Haftstrafe wegen Mordes akzeptiert. Nach Ansicht seines Mandanten wäre eine Revision "geradezu ein Unding" gewesen, so der Verteidiger des Mannes.

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Der wegen Mordes an der Tramperin Sophia Lösche verurteilte Fernfahrer akzeptiert seine lebenslange Haftstrafe. Das teilte sein Verteidiger jetzt mit. Vergangene Woche hatte das Landgericht Bayreuth den 42-Jährigen schuldig gesprochen, die Studentin im umgebracht zu haben. Der Fernfahrer habe Sophia noch am Abend der Abfahrt mit einem Eisenwerkzeug schwer verletzt. Um diese Tat zu vertuschen, habe er sie nach weiteren zehn Minuten erschlagen, so die Staatsanwaltschaft.

In Spanien in einen Straßengraben geworfen

Sophia Lösche wollte vor gut einem Jahr von Leipzig in Richtung Nürnberg trampen. Von dort wollte sie nach Aussage ihres Bruders Andreas Lösche per S-Bahn zu ihrer Familie nach Amberg in der Oberpfalz fahren. Dort kam die 28-Jährige aber nie an. Ihre Leiche wurde später in einem Straßengraben in Spanien entdeckt.

"Es muss irgendwann auch mal Schluss sein!"

Wie die Staatsanwaltschaft auf die Entscheidung reagierte, war zunächst unklar. Das Gericht war in seinem Urteil gegen den marokkanischen Fernfahrer aber dem Plädoyer der Oberstaatsanwältin gefolgt. Die Familie von Sophia erklärte schon am Tag der Urteilsverkündung, nicht dagegen vorzugehen. "Kein Urteil der Welt wird uns meine Schwester wiederbringen", sagte der Bruder Andreas Lösche damals. "Es muss irgendwann auch mal Schluss sein."

© BR

Ein junges Mädchen will per Anhalter von Leipzig Richtung Nürnberg fahren - doch dort kommt sie nie an. Sie wird ermordet - von einem 42-jährigen marokkanischen Fernfahrer. Das Landgericht Bayreuth hat nun ein Urteil gefällt: Lebenslang.