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Keine Osterbrunnen in der Corona-Krise | BR24

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Weil ein Osterbrunnen von mehr als zwei Personen geschmückt werden muss, wird es im Jahr 2020 in der Fränkischen Schweiz wohl keine geben.

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    Keine Osterbrunnen in der Corona-Krise

    Alljährlich ziehen die Osterbrunnen tausende Touristen in die Fränkische Schweiz. Wegen Corona werden die Brunnen in diesem Jahr aber nicht geschmückt. In Ebermannstadt versucht man sich an einer Ersatzlösung.

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    In diesem Jahr werden in der Osterzeit keine Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz geschmückt. Das hat Reinhard Löwisch, Sprecher der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks bestätigt.

    Zum Schmücken sind mehr als zwei Personen nötig

    Als einer der ersten Gemeinden habe Bieberbach bei Egloffstein im Trubachtal das Schmücken des Osterbrunnen abgesagt. Dort zieht gewöhnlich einer der größten Osterbrunnen der Region alljährlich viele Besucher an. Auch alle anderen Osterbrunnenziele in der Fränkischen Schweiz fallen dieses Jahr wohl weg. Problem sei, dass zum Aufbau und Schmücken der Brunnen mit Ostereiern mehr als zwei Personen nötig seien. Damit verstoße das Schmücken der Osterbrunnen gegen die derzeit wegen der Corona-Krise gültige Allgemeinverfügung des Freistaats Bayern.

    Birkenbäume statt Osterbrunnen in Ebermannstadt

    In Ebermannstadt soll deshalb auf eine "kleine" Ersatzlösung zurückgegriffen werden. Dort will man sich auf die ursprüngliche Tradition besinnen, Birkenbäume mit Bändern drapieren und um die Brunnen stellen. Das könne, wenn die Bäumchen noch klein genug sind, auch von einer Person allein oder von zwei Personen bewältigt werden.

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