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Keine Mehrheit für Grünen-Antrag zu ÖPNV im Raum Regensburg | BR24

© BR/Guido Fromm

Der Regensburger Hauptbahnhof

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    Keine Mehrheit für Grünen-Antrag zu ÖPNV im Raum Regensburg

    Die Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen sind im Verkehrsausschuss des Landtags mit einem Antrag gescheitert, der Verbesserungen im Schienenverkehr im Großraum Regensburg zum Ziel hatte. Die Regierungskoalition will ein Gutachten abwarten.

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    Im Verkehrsausschuss des Landtags sind Bündnis 90/Die Grünen mit einem Antrag gescheitert, der einen verbesserten Schienen-Personennahverkehr im Großraum Regensburg auf den Weg bringen sollte.

    S-Bahn-ähnlicher Betrieb als Vision

    Konkret sollte die Staatsregierung aufgefordert werden, unter anderem auf der Strecke Regensburg-Neumarkt einen 30-Minuten-Takt, in der Hauptverkehrszeit sogar einen 20-Minuten-Takt zu schaffen. Außerdem sollte es einen 30-Minuten-Takt auf den Strecken Schwandorf-Regensburg, Landshut-Regensburg, Plattling-Straubing-Regensburg und Ingolstadt-Regensburg geben. Zur Begründung hieß es, ein S-Bahn-ähnlicher Betrieb im Stadt- und Umlandverkehr von Regensburg sei notwendig und gerechtfertigt, um attraktive Alternativen zum Straßenverkehr auszuschöpfen.

    Andere Parteien verweisen auf Gutachten und Anhörung

    Die Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern verwiesen im Ausschuss aber auf ein bereits in Auftrag gegebenes Gutachten zum Schienennahverkehr in der Region Regensburg. Diese Ergebnisse sollten abgewartet werden, verlangte Manfred Eibl von den Freien Wählern. Inge Aures von der SPD sagte, sie stimmten grundsätzlich solchen Anträgen zu. Aber hinsichtlich der geplanten Expertenanhörung zum Schienennahverkehr in Bayern im Juni mache es keinen Sinn, wenn im Vorfeld jeder für seine Heimatregion einzelne Anträge stelle.