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Keine Freilandeier mehr im Handel | BR24

© picture alliance/dpa

Warnschild Geflügelpest

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    Keine Freilandeier mehr im Handel

    Aufgrund der Geflügelpest dürfen bayerische Freilandeier derzeit nicht mehr als solche verkauft werden. Das hat die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) mitgeteilt. Grund ist eine EU-Verordnung. Von Martin Hähnlein

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    Die Verordnung sieht vor, dass nach zwölfwöchiger Stallpflicht die Eier aus Freilandhaltung umdeklariert werden müssen. Zwar dürfen sie weiterhin in den Handel gebracht werden, müssen aber als "Eier aus Bodenhaltung" gekennzeichnet sein. Verbraucher können diese Eier an Zusatzetiketten erkennen.

    Stallpflicht verlängert

    Unterdessen hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen die bayernweite Stallpflicht heute verlängert. Da die Geflügelpest bei Wildvögeln inzwischen in allen bayerischen Regierungsbezirken nachgewiesen wurde, sei noch keine Entspannung in Sicht, so das LGL.

    In vier Regierungsbezirken ist den Angaben zufolge auch Nutzgeflügel betroffen. Zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut werde die Situation ständig beobachtet, teilte das LGL mit.