Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Keine Dienst-Dackel für Münchner U-Bahnwache | BR24

© dpa/Marcus Schlaf

Mitarbeiter der SWM zeigen als Aprilscherz einen "Dienst-Dackel" in der Münchner U-Bahn.

Per Mail sharen
Teilen

    Keine Dienst-Dackel für Münchner U-Bahnwache

    Was als Aprilscherz der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) begann, wollten zwei CSU-Stadträte wahr werden lassen: Dackel als Diensthunde für die Münchner U-Bahnwache. Doch aus dem entsprechenden Antrag wird nun nichts.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Aus dem Spaß zum 1. April wurde nun Ernst, aus der Idee wird trotzdem nichts: Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat dem Ansinnen der CSU-Fraktion im Stadtrat, Dackel als Streifenhunde in U-Bahn-Stationen einzusetzen, eine Absage erteilt. Die Idee hatte die MVG ursprünglich selbst als Aprilscherz öffentlich gemacht.

    Keine tierische Unterstützung in der U-Bahn

    Zwei CSU-Stadträte waren von der Idee so angetan gewesen, dass sie nur zwei Tage nach dem Aprilscherz einen Beschluss des Gremiums für "Dienst-Dackel" beantragten. Eine solche Entscheidung fällt aber in die Zuständigkeit der MVG. Nach deren Absage bleiben Wachdienste an U-Bahn-Stationen vorerst wohl Menschen vorbehalten.

    MVG: Dackel zur Abschreckung ungeeignet

    "Die zahlreichen positiven Reaktionen haben gezeigt, dass Dackel einen hohen Sympathiewert besitzen", schreibt die MVG in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Für den realen Einsatz bei der U-Bahnwache kämen sie jedoch nicht infrage: Die Hunde seien zur Abschreckung von Straftätern zu klein, außerdem biete das U-Bahn-Netz "keine artgerechte Umgebung".