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Bildrechte: BR/Alexander Krauß

Die Seilbahnbetreiber in Bayern sind enttäuscht über die fehlende Unterstützung ihrer Betriebe durch die Corona-Hilfen des Bundes. Die Bayerische Zugspitzbahn hat jetzt auf eine Antwort des Wirtschaftsministeriums reagiert.

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Keine Corona-Hilfen für bayerische Seilbahn-Unternehmen

Die Seilbahnbetreiber in Bayern sind enttäuscht – denn es wird keine finanzielle Unterstützung ihrer Betriebe durch die Corona-Hilfen des Bundes geben. Das Bundeswirtschaftsministerium hat entsprechende Sonderregelungen jetzt abgelehnt.

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Von
  • Lui Knoll

Die Bayerische Zugspitzbahn bekommt keine Unterstützung durch die Corona-Hilfen des Bundes. Der Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB), Matthias Stauch, zeigt sich enttäuscht über die fehlende Unterstützung der Bergbahnen in Bayern und den anderen Bundesländern.

Seilbahnen bekommen keine Sonderregelungen

Das Wirtschaftsministerium hat Sonderregelungen bei der Ausgestaltung der Corona-Hilfsmaßnahmen für die gesamte deutsche Seilbahnbranche abgelehnt. Die Bayerische Zugspitzbahn hat neben einer einmaligen Abschlagszahlung bisher keinerlei Staatshilfen erhalten, schreibt Stauch in einer Mitteilung.

Keine Hilfen vom Staat für die Zugspitzbahn

Weil die Zugspitzbahn der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen gehört – und damit der öffentlichen Hand – bekommt sie auch keine Überbrückungshilfe II und III vom Staat. Demnach hat das Unternehmen auch hier keine finanzielle Hilfe zu erwarten. Im letzten Geschäftsjahr konnten sie noch ein Plus erwirtschaften, für das laufende Geschäftsjahr müssen sie an die Rücklagen. Genaue Zahlen über das Wirtschaftsjahr 2019/20 konnte die Bergbahn am Donnerstag noch nicht vorlegen.

Seilbahn-Unternehmen in ihrer Existenz bedroht

Drei Abgeordnete der FDP-Bundestagsfraktion aus mehreren Bundesländern hatten eine parlamentarische Anfrage zu Corona-Hilfen für Skiliftbetreiber gestellt. Der parteilose Staatssekretär Ulrich Nußbaum aus dem Bundeswirtschaftsministerium hat den Antragstellern jetzt mitgeteilt, dass es keine gesonderten Hilfen für Skilift- und Bergbahnbetreiber gebe.

Viele Seilbahn-Unternehmen seien in ihrer Existenz bedroht, hatte Stauch – der auch der Vorstand des Verbands Deutscher Seilbahnen ist – in jüngster Zeit mehrfach geäußert.

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