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Keine Coli-Bakterien mehr im Donauwörther Trinkwasser | BR24

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Im Donauwörther Trinkwasser befinden sich nach der Auswertung von neuen Proben keine coliformen Keime mehr. Das hat die Stadt am Mittwoch mitgeteilt.

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Keine Coli-Bakterien mehr im Donauwörther Trinkwasser

Erleichterung in Donauwörth: Im Trinkwasser der nordschwäbischen Stadt sind keine coliformen Keime mehr nachweisbar. Vorsichtshalber sollte das Leitungswasser aber weiter abgekocht werden.

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Seit mehreren Tagen müssen die Menschen in Donauwörth Leitungswasser abkochen - wegen coliformer Keime. Jetzt sind neue Proben ausgewertet worden. Das Ergebnis: Solche Keime sind im Wasser der Donauwörther Stadtwerke nicht mehr nachweisbar. Das hat die Stadtverwaltung am Mittwoch bekannt gegeben. Die Ergebnisse sind allerdings vorläufig. Deshalb sollte das Trinkwasser vorsichtshalber weiter abgekocht werden.

Tausende Haushalte von Abkochgebot in Donauwörth betroffen

Betroffen sind 5.700 Haushalte in Donauwörth und dem Tapfheimer Ortsteil Rettingen. Laut dem Landratsamt wird am Donnerstag entschieden, ob die Abkoch-Anordnung aufgehoben werden kann. Dann sollen die endgültigen Testergebnisse vorliegen.

Woher kommen die Keime im Donauwörther Trinkwasser?

Die Ursache für die Keime und die trübe Farbe des Trinkwassers der Donauwörther Stadtwerke ist nach wie vor unklar. Die Stadtverwaltung vermutet nach eigenen Angaben, dass die Ursache im Bereich des Donauwörther Krankenhauses zu finden sein könnte. An einer Entnahmestelle von Wasserproben in dem Krankenhaus seien die sogenannten Trübungswerte erhöht gewesen - anders als im Umfeld der Klinik.

Keime für Menschen mit schwachem Immunsystem gefährlich

Auch die Belastung mit coliformen Bakterien sei bei der Probenentnahmestelle im Krankenhaus signifikant erhöht gewesen. Warum es an dieser Stelle des Wassernetzes Verunreinigungen gibt, müsse jetzt geklärt werden. Coliforme Bakterien kommen laut Landratsamt natürlicherweise in der Umwelt vor. Bei Menschen mit schwachem Immunsystem könnten die Keime allerdings Erkrankungen hervorrufen. Auch in offene Wunden sollten die Keime nicht gelangen. Fäkalkeime wie E.-coli-Bakterien sind laut Landratsamt zu keinem Zeitpunkt nachgewiesen worden.

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