BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Keine Blaualgen: Badebucht am Mandichosee wieder freigegeben | BR24

© Bayerischer Rundfunk 2018

Am Merchinger Mandichosee werden die Badeverbotsschilder wieder abgebaut: Der Verdacht auf Blaualgen hat sich nicht bestätigt.

Per Mail sharen
Teilen

    Keine Blaualgen: Badebucht am Mandichosee wieder freigegeben

    Nach dem mysteriösen Tod von zwei Hunden haben die Behörden den Merchinger Mandichosee wieder freigegeben. Die Tiere waren nach einem Bad verendet. Der Verdacht, dass das Wasser mit Blaualgen verunreinigt sein könnte, hat sich nicht bestätigt.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Nach mehreren Tests steht fest: Der Mandichosee bei Merching im Landkreis Aichach-Friedberg ist nicht mit Blaualgen verunreinigt. Proben, die das zuständige Wasserwirtschaftsamt Donauwörth genommen und analysiert haben, zeigen keine erhöhte Belastung. Auch das Gesundheitsamt des Landkreises Aichach-Friedberg gibt Entwarnung: Eine für Menschen gefährliche Blaualgenkonzentration kann definitiv ausgeschlossen werden. Das Badeverbot am Mandichosee ist deswegen aufgehoben.

    Hunde starben nach Bad im See

    Das Verbot war am Sonntag ausgesprochen worden, nachdem zwei Hunde nach einem Bad im See gestorben waren. Weil es an den vergangenen Tagen heiß war, konnte zunächst ein starker Blaualgenbefall nicht ausgeschlossen werden. Dabei handelt es sich nicht um Algen, sondern um Bakterien, die Wasser blaugrün färben. In hoher Konzentration können Blaualgen wie ein Nervengift wirken. Wenn Hunde viel belastetes Wasser trinken, reagieren sie besonders empfindlich darauf.

    Kein Hinweis auf Giftköder

    Was zum Tod der zwei Tiere geführt hat, ist weiter unklar. Bislang deutet auch nichts darauf hin, dass Giftköder ausgelegt sein könnten. Die Friedberger Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Sie bittet Hundebesitzer um erhöhte Aufmerksamkeit, wenn sie mit ihren Tieren am Mandichosee unterwegs sind.