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Kriegsmunition belastet Böden bei Hainsacker (Symbolbild)

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    Keine akute Gefahr für Menschen

    Ende September hatte die Meldung für Aufsehen gesorgt, dass auf dem Gelände eines ehemaligen Sprengplatzes bei Hainsacker (Lkr. Regensburg) Explosionsgefahr herrscht. Knapp vier Monate später gibt es eine erste Entwarnung seitens der Behörden.

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    Laut Mittelbayerischer Zeitung (MZ) liegt ein Vorentwurf eines Gutachtens vor, das der Markt Lappersdorf noch im September in Auftrag gegeben hatte. Das Ergebnis: Aktuell gehe von dem ehemaligen Sprengplatz bei Hainsacker, einem Ortsteil von Lappersdorf, keine akute Gefahr für Menschen aus.

    Experte warnte vor überraschenden Explosionen

    Die Forstverwaltung hatte das Gelände im Herbst 2015 für ihre Mitarbeiter gesperrt, Spaziergänger wurden davor gewarnt, in dem Bereich Gegenstände auszugraben oder in die Hand zu nehmen. Auslöser war ein Experte für Kampfmittelbeseitigung, der davon ausging, dass aufgrund von Zersetzungsprozessen noch im Boden liegende Sprengkörper schon bei geringen Einwirkungen von außen explodieren könnten.

    Boden und Wasser schadstoffbelastet

    Auf dem Gelände bei Hainsacker wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten einige zehntausend Tonnen Munition zerlegt oder gesprengt. Die Folge: Der Boden und das Grundwasser in dem Gebiet sind heute noch mit Schadstoffen belastet. Im Fall einer Sanierung müssten allein über 60.000 Tonnen Erdreich ausgetauscht werden.

    Der "MZ" zufolge will sich der Lappersdorfer Marktrat im Februar mit dem Gutachten befassen.