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Kein Gynäkologe: Geburtshilfe in Pegnitz schließt | BR24

© picture alliance/Cynthia Rühmekorf

Weil ein Gynäkologe fehlt, schließt die Geburtshilfe in Pegnitz bis auf Weiteres.

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    Kein Gynäkologe: Geburtshilfe in Pegnitz schließt

    Nach dem Tod eines Gynäkologen, der an der Sana Klinik in Pegnitz gearbeitet hat, findet sich kein Nachfolger. Die Geburtshilfe-Abteilung muss deshalb bis auf Weiteres schließen. Werdende Mütter aus der Region müssen sich andere Krankenhäuser suchen.

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    Werdende Mütter im Raum Pegnitz müssen sich für die Geburt ihrer Kinder eine andere Klinik suchen. Nachdem im Januar unerwartet der an der Sana Klinik arbeitende Gynäkologe verstarb, gibt es dort keinen Gynäkologen mehr.

    Honorarärzte helfen an der Sana Klinik aus

    Seit dem Tod des Arztes könne die Klinik die gynäkologisch-geburtshilfliche 24-Stunden-Versorgung der Patientinnen in und um Pegnitz nur unter enormen Kraftanstrengungen gewährleisten, heißt es in einer Mitteilung der Klinik. Die Folge: Ab 28. Februar schließt die Geburtshilfe der Sana Klinik auf unbestimmte Zeit. Mit Unterstützung von Honorarärzten könne lediglich noch bis zum 27. Februar gewährleistet werden, dass schwangeren Frauen, die sich in der Klinik zum Entbinden bereits angemeldet haben, auch wirklich in Pegnitz entbinden können.

    Keine neuen Anmeldungen für Entbindungen

    Neue Anmeldungen für Geburten könnten nicht mehr angenommen werden, wird Petra-Marié Rinsche, Geschäftsführerin der Sana Klinik Pegnitz, in der Mitteilung zitiert. Ob und wann die Geburtshilfe in Pegnitz wieder betrieben werden kann, hänge davon ab, ob ein neuer Mediziner für die Abteilung gefunden werde. Die Suche sei bislang aber erfolglos, so die Geschäftsführerin der Klinik.

    Ambulante Betreuung an der Sana Klinik geht weiter

    Ambulante Patientinnen werden aber weiterhin betreut, heißt es weiter. Und auch die Beleghebammen und Kinderkrankenschwestern der Klinik werden den Müttern aus Pegnitz und Umgebung über den 27. Februar hinaus zur Verfügung stehen.