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Kein Geld für zehn Euro-Strafzettel, aber im Ferrari unterwegs | BR24

© picture alliance/Pacific Press Agency

Symbolbild: Ferrari 488 Pista

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    Kein Geld für zehn Euro-Strafzettel, aber im Ferrari unterwegs

    Mit einem rund 250.000 Euro teuren Ferrari war ein 65-jähriger Mann auf der A9 im Landkreis Hof unterwegs – doch das Geld für die Tankfüllung hatte er wohl ebensowenig wie für einen Strafzettel über zehn Euro und für die Versicherung.

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    Ein 65-jähriger Mann war mit seinem Ferrari auf der A9 im Landkreis Hof unterwegs. Er tankte mit dem teuren Auto an der Rastanlage Frankenwald bei Berg und fuhr danach einfach weg. Weit kam er nach dem Tankbetrug nicht: Die Polizei stoppte den Sportwagen mit Münchner Zulassung am Rastplatz Sophienberg bei Bayreuth. Sie stellten fest: Das Auto war nicht einmal versichert. Noch an Ort und Stelle entstempelten die Beamten das Kennzeichen und bestellten für den unversicherten Ferrari einen Abschleppdienst.

    Ermittlungen wegen Tankbetrug und Fahren ohne Versicherungsschutz

    Beinahe hätte der Mann noch einen Tag in Haft verbringen müssen. Weil er einen Strafzettel über zehn Euro seit längerem nicht bezahlt hatte, lag ein Haftbefehl gegen ihn vor. Da der Ferrari-Fahrer bei der Kontrolle aber keinerlei Bargeld bei sich hatte, erbarmte sich schließlich eine angerufene Bekannte aus Niedersachsen – sie zahlte bei ihrer örtlichen Polizei die zehn Euro, und der Mann blieb daher auf freiem Fuß. Nun wird gegen ihn noch wegen Tankbetrugs und Fahrens ohne Versicherungsschutz ermittelt.

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