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Kein Gäubodenfest-Ersatz: auch Herbstvolksfest abgelehnt | BR24

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In Straubing wird es kein Herbstvolksfest geben. Das hat der Ordnungsausschuss der Stadt am Abend beschlossen. Der Schaustellerverband Ostbayern hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.

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Kein Gäubodenfest-Ersatz: auch Herbstvolksfest abgelehnt

In der Stadt Straubing wird es kein Herbstvolksfest mit Schaustellern und Kulturangeboten geben. Die Stadt hat sich dagegen entschieden. Auch das Gesundheitsamt hat große Bedenken, was den Antrag des Schaustellerverbands Ostbayern e.V. angeht.

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Der Ordnungsausschuss der Stadt Straubing hat ein Herbstvolksfest abgelehnt und auch das Gesundheitsamt ist dagegen. Stattdessen dürfen Losbuden, Süßigkeitenstände oder Kinderkarussell länger in der Innenstadt aufgebaut bleiben.

Gesundheitsamt nicht einverstanden

Der Schaustellerverband Ostbayern e.V. hatte den Antrag auf eine Art Herbstvolksfest an der Joseph-von-Fraunhofer-Halle gestellt. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilt, ist die Veranstaltung rechtlich als "mobiler und temporärer Freizeitpark" einzuordnen und damit gegen das landesweit geltende Veranstaltungsverbot. Eine Ausnahmegenehmigung sei infektionsschutzrechtlich nicht vertretbar. Zu diesem Entschluss kam das örtliche Gesundheitsamt.

Schausteller, Kultur und Sport

Geplant war ein 9.000 Quadratmeter großer Vergnügungspark mit Schaustellergeschäften und einem Biergarten mit 500 Sitzplätzen. Auch für Kulturschaffende und Sportvereine hätte das drei Wochen lange Fest ab Ende September eine Bühne sein sollen. Die Möglichkeit für Schausteller weiterhin mit ihren Geschäften in der Innenstadt zu stehen, wurde um einen Monat verlängert und gilt nun auch im Oktober.

Ideen für Ersatz-Veranstaltungen

Das traditionelle Gäubodenvolksfest im August - und damit eine sehr wichtige Einnahmequelle für Schausteller - war wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Seitdem gibt es in Straubing immer wieder Ideen, ähnliche Veranstaltungen durchzuführen. Auch künftigen Anträgen will die Stadt keine generelle Absage erteilen, sofern die Antragsteller aus der Region kommen, heißt es.

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