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Eine Krankenschwester bei den Neugeborenen in einer Klinik (Symbolbild).

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    Kein Besuch nach der Geburt: Klinik Landsberg verschärft Regeln

    Nach einigen Corona-Fällen in der Vergangenheit hat das Klinikum Landsberg einige Vorsichtsmaßnahmen verschärft. Davon betroffen sind unter anderem Schwangere.

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    Von
    • Julia Haas

    Im Klinikum Landsberg gab es einige Corona-Fälle. Die jetzt verschärften Vorsichtsmaßnahmen betreffen auch werdende Mütter. Die Klinik wolle das Risiko für Mutter und Kind so gering wie möglich halten. Entbunden werden kann im Krankenhaus nach wie vor, dafür sollen aber Mutter und Begleitperson einen negativen PCR-Test vorweisen, der höchstens 72 Stunden alt ist.

    Das Klinikum empfiehlt deshalb, sich ab etwa zwei Wochen vor dem Entbindungstermin alle drei Tage im Testzentrum Penzing auf das Virus testen zu lassen. So sei man auf der sicheren Seite. Im Notfall oder bei einer Frühgeburt werde aber freilich niemand weggeschickt, betonte eine Sprecherin gegenüber dem BR.

    Familienzimmer gegen Aufpreis buchbar

    Nach der Geburt ist die Wöchnerinnen-Station für Besuch geschlossen. Wer den Partner beispielsweise gerne bei sich haben möchte, hat in Landsberg die Möglichkeit, ein Familienzimmer auf der Premium-Station zu buchen. Dort kann zwar ebenfalls kein Besuch empfangen werden, die Mutter kann dort aber mit Baby und Begleitperson einchecken. Kostenpunkt: knapp 290 Euro pro Nacht. Die Kosten sind je nach Kassenleistung teilweise erstattbar. Etwa zehn Zimmer stehen dafür zur Verfügung.

    Verschärftes Hygienekonzept

    Seit 20. und 24. Februar befinden sich zwei Stationen im Klinikum in Quarantäne, da es dort einen positiven Fall gab. Eine weitere Station war außerdem die letzten beiden Wochen komplett geschlossen, da sich neun Patienten und neun Pfleger infiziert hatten. Das Hygienekonzept wurde seither verschärft. Alle Mitarbeiter werden jeden Tag getestet, zudem wird jeder getestet, der das Krankenhaus betritt und jeder, der es verlässt. Von knapp 650 Mitarbeitern sind laut Angaben der Klinik bereits über 400 geimpft. Die Bereitschaft sei groß und die Impfungen laufen noch, hieß es dort.

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