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Keime im Trinkwasser: Donauwörther müssen abkochen | BR24

© picture alliance / Sven Simon

In Donauwörth sollten die Menschen ihr Trinkwasser vor dem Verzehr wegen darin gefundener Keime abkochen.

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    Keime im Trinkwasser: Donauwörther müssen abkochen

    Wasserhahn auf, Glas füllen und trinken: Das sollten die Menschen in Donauwörth derzeit nicht tun. Im Trinkwasser wurden Keime gefunden. Deswegen ruft das Landratsamt Donau-Ries die Menschen dazu auf, ihr Trinkwasser vor dem Verzehr abzukochen.

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    Das Gesundheitsamt des Landkreises Donau-Ries ruft die Bevölkerung im nordschwäbischen Donauwörth dazu auf, das Trinkwasser abzukochen. Der Grund: Im Wasser wurden coliforme Keime festgestellt. Laut Landratsamt gelten diese als Hinweis auf mögliche Verunreinigungen im Trinkwasser.

    Trinkwasser muss abgekocht werden

    Um Gesundheitsrisiken auszuschließen, sollten die Bürger ihr Trinkwasser sprudelnd aufkochen und anschließend mindestens zehn Minuten langsam abkühlen lassen. Auch zum Waschen von Obst, Gemüse und Salat darf nur abgekochtes Wasser verwendet werden, heißt es vom Landratsamt. Zum Duschen und Waschen kann das Leitungswasser verwendet werden. Allerdings sollte es weder verschluckt werden noch in Kontakt mit offenen Wunden kommen.

    Keime im Wasser: Donauwörth und Rettingen betroffen

    Das Abkoch-Gebot gilt für den Tapfheimer Ortsteil Rettingen sowie im gesamten Stadtgebiet von Donauwörth mit Ausnahme der Stadtteile Wörnitzstein einschließlich Felsheim, Huttenbach und Maggenhof sowie Schäfstall, Osterweiler, Weinberg, Binsberg, Walbach und Schöttlehöfe.

    Wie lange die Menschen in den betroffenen Orten ihr Trinkwasser abkochen müssen, ist noch unklar. Offen ist auch die Ursache der Verunreinigungen. Das Landratsamt will prüfen, ob ein Zusammenhang mit dem Hochwasser der vergangenen Tage besteht. Die Stadtwerke Donauwörth haben eine Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 0906/789-272 können sich Bürgerinnen und Bürger tagsüber bis 17 Uhr informieren.