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Kaum Hochwasser-Schäden: Partnachklamm ab Donnerstag geöffnet | BR24

© Rudolf Achtner

Das Hochwasser hat in der Partnachklamm weniger Schäden angerichtet als befürchtet.

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    Kaum Hochwasser-Schäden: Partnachklamm ab Donnerstag geöffnet

    Die heftigen Regenfälle haben rund um die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen mehrere Erdrutsche ausgelöst. In der Klamm selbst sind kaum Schäden entstanden. Die Klamm kann am Donnerstag wieder öffnen – dazu war aber viel Aufwand nötig.

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    Rudolf Achtner, der Klammwart der Partnachklamm, ist erleichtert. Nachdem die heftigen Regenfälle rund um die Klamm mehrere Erdrutsche ausgelöst hatten, hatte er mit viel schlimmeren Beschädigungen auch in der Klamm gerechnet. Doch nach einer Begehung steht fest: Das Naturdenkmal kann morgen wieder öffnen. Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk spricht Achtner nur von kleinen Schäden. Auch die meisten Wege etwa nach Vordergraseck oder zur Partnachalm sind schon heute wieder begehbar.  

    Viel Arbeit für die Feuerwehr

    Der gemeindliche Bauhof und die Feuerwehren Garmisch und Partenkirchen haben mit viel Aufwand die Schäden beseitigt. Das Hauptproblem am Mittwoch seien die Wege rund um die Partnachklamm gewesen, die durch übergehende Wassergräben entweder überflutet wurden oder durch Muren und Wegeabbrüche unbegehbar gemacht wurden, erklärt der Klammwart. Lediglich der Hohe Weg ab der Partnachalm Richtung Reintal muss weiter gesperrt bleiben.

    Noch nicht alle Wege sind frei

    Am Markgraben wurde laut Achtner ein Hangverbau unterspült, die Straße ist in diesem Bereich abgerissen. Radfahrer und Wanderer, die Richtung Bockhütte/Reintal wollen, kommen deshalb nur über den Hausberg/Antoniwald nach oben. Auch auf dem Weg vom Südausgang der Partnachklamm Richtung Bockhütte ist die Fahrstraße teilweise verschüttet und beschädigt.

    Sperrung zuletzt vor zwei Jahren

    Erst vor zwei Jahren war die Partnachklamm für mehrere Wochen in der wichtigen Sommersaison nach Unwetterschäden gesperrt. Das Naturdenkmal ist mit rund 400.000 Besuchern im Jahr eines der wichtigsten Touristenziele in der Zugspitzregion.  

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