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Kaugummis und Zigaretten: Karlstadt will keine Bußgelder | BR24

© picture alliance / Winfried Rothermel

Weggeworfene Zigarettenstummel sind ein Ärgernis auf den Straßen

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    Kaugummis und Zigaretten: Karlstadt will keine Bußgelder

    Ausgespuckte Kaugummis und weggeworfene Zigarettenkippen will niemand auf den Straßen und Gehwegen. Bußgelder von bis zu 1.000 Euro will das Karlstadter Rathaus trotzdem nicht verhängen. Anderslautende Medienberichte dementierte die Stadt heute.

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    Bußgelder von 500 Euro, bei Vorsatz sogar 1.000 Euro: Medienberichten zufolge würde die Stadt Karlstadt im Landkreis Main-Spessart die verhängen wollen, wenn Personen Kaugummis oder Zigaretten auf die Straße werfen. Gegenüber BR24 heißt es jedoch aus dem Rathaus: Aktuell sind diese Bußgelder in Karlstadt nicht geplant.

    Vögel leiden unter Kaugummis und Kippen

    Ausgangspunkt für die Meldungen war ein Schreiben des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) an die Stadt. Vögel würden unter weggeworfenen Zigarettenkippen leiden – genauso wie unter Kaugummis, die auf dem Boden kleben. In der Praxis ist es allerdings nicht umzusetzen, die Verursacher zu ermitteln und ihr Verhalten durch Zeugen nachzuweisen, heißt es aus dem Rathaus.

    Deshalb setzt die Stadt Karlstadt auf soziale Kontrolle: Jeder einzelne Bürger sei gefragt, Übeltäter direkt anzusprechen und darauf hinzuweisen, Kaugummis und Zigarettenkippen nicht einfach achtlos wegzuwerfen. Außerdem will die Stadt weitere Mülleimer – auch mit Aschenbecher – aufstellen.