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Kauft China Bayerns Unternehmen auf? | BR24

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In Bayern gehören mehr große Unternehmen ausländischen Investoren als bayerischen Eigentümern. Und die Shoppingtour geht weiter: Gerade China schielt auf den Freistaat und kauft sich ein. Droht der bayerischen Wirtschaft die feindliche Übernahme?

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Kauft China Bayerns Unternehmen auf?

In Bayern gehören mehr große Unternehmen ausländischen Investoren als bayerischen Eigentümern. Gerade China kauft sich ein. Wird aus "Laptop und Lederhosen" also langsam "Laptop und Hanfu"? Droht der bayerischen Wirtschaft die feindliche Übernahme?

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Von den 85 größten Unternehmen im Freistaat sind bereits 47 Prozent in ausländischer Hand. Besonders China investiert enorm: Allein in den vergangenen drei Jahren wurden 155 deutsche Unternehmen von Fernost gekauft und dafür 36,5 Milliarden Euro ausgegeben. Auch einige große bayerischen Unternehmen waren darunter.

Dahinter steckt eine Strategie: In zehn Zukunftsbranchen will China künftig die besten Unternehmen und Technologien beherrschen. Am schnellsten geht der Plan der Chinesen auf, indem sie die Unternehmen mit ihren Knowhow einfach aufkaufen. Weltweit. Und so auch in Bayern.

Folgen für die heimische Industrie ungewiss

Doch was bedeutet das für die bayerischen Firmen, die von China übernommen wurden? Entlassungen? Werkschließungen? Nein! Die Übernahmen retten manch ein Unternehmen vor der Insolvenz und damit auch Arbeitsplätze.

Ist der Chinese also ein Glücksfall für den Bayern? Auf den ersten Blick auf jeden Fall. Was aber, wenn die chinesische Regierung die neuerworbenen Technologien heimholt, bayerische Fabriken schließt und die Produktion nach China verlagert?