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Kaufland-Mitarbeiter fordern mehr Geld und Wertschätzung | BR24

© dpa/picture-alliance

Gabelstapler verlädt bei Kaufland eine Palette

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    Kaufland-Mitarbeiter fordern mehr Geld und Wertschätzung

    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft die rund 180 Beschäftigten des „Kaufland“-Lagers in Donnersdorf (Landkreis Schweinfurt) zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Am Morgen hat der Streiktag mit einer Kundgebung begonnen.

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    Laut Verdi haben die Arbeitgeber im Groß- und Außenhandel für die bayernweit rund 250.000 Beschäftigten nach der ersten Tarifverhandlungsrunde kein weiteres Angebot vorgelegt. Die Arbeitgeber hatten eine Erhöhung um 1,5 Prozent sowie im kommenden Jahr eine weitere Erhöhung um ein Prozent angeboten. Dieses Angebot honoriere nicht die Arbeit der Beschäftigten, wird Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer zitiert. Die Gewerkschaft fordert einen Euro mehr pro Stunde für die Beschäftigten sowie 100 Euro mehr im Monat für Auszubildende.

    Wertschätzung auch im Geldbeutel spüren

    Nach Angaben von Verdi in Würzburg meinte ein ungenannter Betriebsrat zu der Tarifsituation: „Wir sind es wert, endlich mehr Geld zu verdienen. Groß handeln, klein bezahlen – nicht mit uns. Es genügt uns nicht nur, dass wir von unseren Arbeitgeber in Betriebsversammlungen gelobt werden, Wertschätzung drückt sich auch im Gehalt aus!“. Laut der Gewerkschaft beschäftigt Kaufland an seinem Lager in Donnersdorf auch 360 Leiharbeiter. Die 180 festen Mitarbeiter arbeiten in dem Steigerwaldort in drei Schichten.