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Bunte Schulranzen auf einer Bank

Vor dem Schulanfang müssen viele Eltern einkaufen gehen - ein Schulranzen kommt teuer

Bildrechte: dpa-Bildfunk/Bernd Thissen
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    Kaufbeurer Stiftung sucht Schulranzen für bedürftige Kinder

    Bleistifte, Füller, Lineal, Schreibhefte, Turnschuhe, Schulranzen - zum Schulanfang haben Eltern eine lange Einkaufsliste. Rund 300 Euro pro Kind kann das kosten. Eine Kaufbeurer Stiftung will Eltern helfen, die sich das nicht leisten können.

    Von
    Andrea TrübenbacherAndrea TrübenbacherAngelika SchneideratAngelika Schneiderat
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    Am 14. September geht in Bayern die Schule wieder los. Für viele Eltern heißt das in den Tagen davor und danach erstmal: einkaufen gehen. Alle Jahre wieder müssen lange Listen abgearbeitet werden. Ein Schulranzen muss zwar nicht jedes Jahr neu gekauft werden, aber wenn, dann wird es teuer. Die Kaufbeurer Stiftung "Nächstenliebe in Aktion" will deshalb bedürftigen Familien helfen und ruft zu Spenden von gebrauchten Schulranzen auf.

    Schulranzen gesucht - nicht nur für Erstklässler

    Für einen ordentlichen, gut sitzenden Ranzen müssen Eltern inzwischen mindestens 100 Euro ausgeben, sagt Wolfgang Groß von der Stiftung "Nächstenliebe in Aktion". Markenprodukte seien noch teurer. Deshalb sucht die Stiftung jetzt vor dem Schulanfang gut erhaltene, voll funktionsfähige Schulranzen, nicht nur für Erstklässler, sondern durchaus auch für ältere Kinder, die schon auf weiterführende Schulen gehen.

    Die Schulranzen können direkt im Family Store, dem Secondhand-Kaufhaus der Stiftung im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz, abgegeben werden. Wer dazu keine Möglichkeit hat, kann auch über die Internetseite nia-stiftung.org Kontakt aufnehmen und eine Übergabe verabreden.

    Stiftung von früherem humedica-Geschäftsführer gegründet

    Die Stiftung "Nächstenliebe in Aktion" wurde von Wolfgang Groß gegründet. Er hatte viele Jahre die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica geleitet, die seit 1979 auf der ganzen Welt bei Katastrophen medizinische Hilfe leistet. Aktuell ist humedica nach dem Erdbeben in Haiti im Einsatz und unterstützt einige Tageskliniken in Kabul.

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