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Arbeiter auf einer Baustelle (Symbolbild)

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    Kaufbeuren: Freistaat will Campus-Neubau für Finanzhochschule

    Der Freistaat Bayern hält an einem eigenen Campus für die Finanzhochschule in Kaufbeuren fest. Weiter offen ist der Standort. Laut OB Bosse kommt derzeit nur das Gelände des Parkstadions infrage. Sportvereine sehen das aber kritisch.

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    Von
    • Beate Mangold
    • Matthias Lauer
    • BR24 Redaktion

    Es soll ein großes Projekt für Kaufbeuren werden: Ein Hochschulcampus mit Lehrsälen, Mensa, Turnhalle und Unterkunftsgebäuden für 300 Studierende. Denn der Freistaat hält an einem eigenen Campus für die Finanzhochschule fest. Das hat am Dienstag ein Gespräch des Kaufbeurer Oberbürgermeisters Stefan Bosse (CSU) und des Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) mit Finanzminister Albert Füracker in München ergeben.

    Hochschul-Campus soll möglichst bald gebaut werden

    Bisher ist die Kaufbeurer Außenstelle der Finanzhochschule zur Miete in den Räumen der ehemaligen Neurologie am Kaiserweiher untergebracht, die angemieteten Unterkünfte für die Studierenden liegen über das Stadtgebiet verstreut.

    Finanzminister Füracker wolle den Bau des Hochschul-Campus möglichst rasch umsetzen, wenn die Flächen verfügbar seien, so Bosse. In die Standortsuche wolle sich Füracker aber nicht einmischen, das sei Sache der Stadt, zitiert ihn der Kaufbeurer Oberbürgermeister.

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    Bildrechte: BR/Rupert Waldmüller

    Noch ist Sport hinter dem Eingang angesagt, später vielleicht Studieren

    Kaufbeurens Oberbürgermeister sagte nach dem Gespräch in München, dass Füracker auch offen für Alternativen zum Gelände des Parkstadions neben dem Bahnhof sei, allerdings müsse auch ein anderes Grundstück eine Campus-Lösung ermöglichen. Das Gelände des Parkstadions ist laut OB Bosse derzeit das einzige, das infrage kommt.

    Kritik von Kaufbeurens Sportvereinen

    Vor allem die Sportvereine, die das Parkstadion nutzen und ihre Sportstätte verlieren würden, sind nicht erfreut über den Campus-Bau an dieser Stelle. Deshalb erklärte der Oberbürgermeister, er werde auch weiter versuchen, Alternativen zu finden. Dies sei nach seiner Auffassung auch der Auftrag, der sich aus dem Gespräch mit Minister Füracker ergebe. Für diese Suche gebe es seiner Schätzung nach noch ein Zeitfenster von einigen Monaten, bis der Freistaat eine definitive Aussage brauche.

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    Ein "Sportparadies" - das Parkstadion

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