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Katastrophenschutzübung im Landkreis Neu-Ulm | BR24

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Über 500 Einsatzkräfte haben in Neu Ulm an einer Katastrophenschutz-Übung teilgenommen. Polizei, Feuerwehr, THW und Rotes Kreuz trainierten unter anderem die Abläufe bei einem Terroranschlag.

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Katastrophenschutzübung im Landkreis Neu-Ulm

Mehrere hundert Einsatzkräfte übten im Landkreis Neu-Ulm für den Ernstfall. Das Szenario: Ein bewaffneter Täter schießt in der Ratiopharm-Arena auf Menschen.

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Blaulicht, Rauch und Einsatzfahrzeuge in Anfahrt, das alles spielte sich am Samstag (19.10.) im Landkreis Neu-Ulm ab. An der Katastrophenschutzübung waren Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rotes Kreuz beteiligt. Im Fokus der Übung: Die Reaktionsfähigkeit der Teilnehmer und deren Kommunikation untereinander. Das habe gut funktioniert, sagte zum Abschluss der Übung ein Polizeisprecher. Jetzt muss die Übung und ihr Verlauf aber noch ausgewertet werden, damit künftige, ernste Einsätze gegebenenfalls verbessert werden können.

Das Szenario: Ein Bewaffneter schießt um sich

Der Ablauf der Übung wurde vorab nicht verraten. Die Einsatzkräfte sollte ja mit einer plötzlich eintretenden Lagen konfrontiert werden. Doch dann ging es schnell. Über die Brandschutzanlage der Ratiopharm-Arena ging ein Alarm bei der Feuerwehr ein. Nach und nach wurde den Rettungskräften mitgeteilt, dass mehr dahinter steckt und ein bewaffneter Mann um sich schießt. Die Polizei musste dann entsprechend reagieren. Notärzte versorgten anschließend die simulierten Opfer. Koordiniert wurde alles im Lagezentrum im Landratsamt Neu-Ulm.

Katastrophenschutz: Alle sechs Jahre muss geübt werden

Später am Samstag wurden dann noch in der Gegend um Kellmünz, Weiler und Osterberg ein Verkehrsunfall und ein Stromausfall simuliert. Eine Übung in dieser Dimension muss entsprechend dem bayerischen Katastrophenschutzgesetz alle sechs Jahre stattfinden.