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Kassenärzte wollen mehr Bereitschaftspraxen einrichten | BR24

© dpa/pa/Jens Büttner

Symbolbild: Medizinische Versorgung

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    Kassenärzte wollen mehr Bereitschaftspraxen einrichten

    Bayerns Kassenärzte wollen für Patienten, die an Wochenenden oder Feiertagen Hilfe brauchen, mehr Bereitschaftspraxen einrichten. Laut Kassenärztlicher Vereinigung Bayerns (KVB) soll die Zahl in den kommenden zwei Jahren von 58 auf 110 steigen.

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    Ärzte im Bereitschaftsdienst leisteten diesen dann in den Räumen der Bereitschaftspraxis ab - und nicht mehr in ihrer eigenen Praxis. Hauptgrund für diese Reform sei, dass gerade Ärzte in ländlichen Regionen über Überlastung geklagt hätten, sagte KVB-Sprecher Martin Eulitz. Durch die Bereitschaftspraxen würden zwar für Patienten möglicherweise die Fahrtwege länger, im Gegenzug hätten sie aber eine klare Anlaufstelle.  

    In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder heftige Kritik am Konzept der KVB gegeben, da wegen Personalmangels beispielsweise auch bislang vom Bereitschaftsdienst befreite Berufsgruppen herangezogen wurden.