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Karpfenzüchter beklagen Absatzeinbruch wegen Corona | BR24

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Weil Gasthäuser und Restaurants seit Anfang November geschlossen sind, bleiben die Karpfenzüchter in der Oberpfalz auf ihrer Ware sitzen. Die Branche hofft auf ein Ende des Teil-Lockdowns.

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Karpfenzüchter beklagen Absatzeinbruch wegen Corona

Weil Gasthäuser und Restaurants seit Anfang November geschlossen sind, bleiben die Karpfenzüchter in der Oberpfalz auf ihrer Ware sitzen. Die Branche hofft auf ein Ende des Teil-Lockdowns.

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Bis zu 50 Prozent Umsatzeinbußen verzeichnen die Karpfenteichwirte in der Oberpfalz alleine im November. Nachdem die Gastronomie coronabedingt schließen musste, ist ihnen ein Hauptabsatzzweig weggebrochen. Die Teichwirte bleiben größtenteils auf ihren abgefischten Tieren sitzen.

Direktvermarktung als Ausweg?

Zwar bieten viele eine Direktvermarktung ab Hof an, das ist allerdings kein gleichwertiger Ersatz. Fischwirte wie Marco Mulzer aus Steinberg am See im Kreis Schwandorf hoffen deshalb, dass Gasthäuser und Restaurants bald wieder aufmachen dürfen. "Wir müssen aktuell nur auf Zeit spielen und sind an die Politik gebunden, das der Gastronomie wieder mehr Vertrauen geschenkt wird", sagt Mulzer.

Die abgefischten Karpfen schwimmen derzeit in speziellen Becken, bis sie geschlachtet werden. Sie dürfen aber nicht zu groß werden, sonst sind sie unverkäuflich.

Karpfenmonat Dezember

Die Karpfensaison geht traditionell von September bis April. Einer der wichtigsten Monate für die Züchter ist dabei der Dezember, denn zu Weihnachten kommt in vielen Regionen Deutschlands traditionell Karpfen auf den Tisch.

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