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Das Karmelitenkloster in Straubing mit neuer Nutzung
© Stadt Straubing

Autoren

Sarah Beham
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Das Karmelitenkloster in Straubing mit neuer Nutzung

Am Donnerstag wurde der Kaufvertrag über das Straubinger Karmelitenkloster mit dem Freistaat Bayern geschlossen, somit ist der Weg frei für die Wissenschaftler: Die Räume des ehemaligen Klosters werden Teil des neuen Campus der Technischen Universität München in Straubing.

Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier (CSU) sieht darin nicht nur einen Gewinn für die Region: „Das Kloster ist seit jeher Zentrum der Wissenschaft gewesen. Es ist nur folgerichtig, dass das so bleibt und nicht an einen Privatinvestor verkauft wurde.“

Seelsorger bleiben im Kloster

Das Wissenschaftsministerium will nun mit der Raum- und Vorplanung beginnen. Die Bibliothek, die Sakristei und die Schatzkammer sollen dabei nicht von der Universität genutzt werden. Diese Räume bleiben in der jetzigen Funktion erhalten. Die Patres, die die seelsorgerische Betreuung am Standort aufrechterhalten sollen, bleiben als Mieter im Kloster.

Historisch wichtige Denkmäler

Für den Baustaatssekretär Zellmeier gehört die barocke Klosteranlage mit der Karmelitenbrauerei zur bayerischen Baukultur und ist Teil des Denkmalensembles im historischen Stadtkern Straubings. Der Freistaat will diese historisch wichtige Anlage pflegen und erhalten.