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Karl-Valentin-Orden: Söder neuer Preisträger - nach Gabalier | BR24

© dpa-Bildfunk / Peter Kneffel

Ministerpräsident Markus Söder bei seiner Nominierung für den Karl-Valentin-Orden mit Vertretern der Münchner Karnevalsgesellschaft Narrhalla

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    Karl-Valentin-Orden: Söder neuer Preisträger - nach Gabalier

    Die Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla hat Ministerpräsident Söder für den Karl-Valentin-Orden nominiert. "Auch wenn es den meisten Politikern nicht in die Wiege gelegt worden ist, humorvoll zu sein", heißt es. Bei Söder sei das anders.

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    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erhält im kommenden Jahr den Karl-Valentin-Orden der Münchner "Narrhalla". Die Faschingsgesellschaft nominierte den CSU-Chef, der damit der 50. Ordensträger wird. Die Verleihung soll am 1. Februar 2020 im Deutschen Theater in München stattfinden.

    Faschingsfan Söder

    "Auch wenn es den meisten Politikern nicht in die Wiege gelegt worden ist, humorvoll zu sein", heißt es in der Begründung der Narhalla. "Bei Markus Söder ist das anders." Als Beleg führt der Verein ein Zitat Söders zu dessen Schulanfang an: "Mein erster Schultag war sehr spannend - allerdings war ich entsetzt, als mir meine Mutter am Abend sagte, ich müsse am nächsten Tag wieder hin", hatte Söder einmal erzählt.

    Darüber hinaus gilt Söder als durchaus faschingsbegeistert. Wiederholt sorgte er mit besonders aufwändigen Verkleidungen für Aufmerksamkeit. Da war es keine Überraschung, als Söder erklärte: "Ja, ich bekenne mich, ich bin ein Fan vom Fasching. Es ist eine der schönsten Jahreszeiten überhaupt."

    Kritik an Ordensverleihung an Andreas Gabalier

    Der Karl-Valentin-Orden erinnert an den gleichnamigen Humoristen (1882-1948) und wird seit 1973 verliehen. Ordensträger sind unter anderem Hape Kerkeling, Senta Berger, Helmut Dietl, Michael "Bully" Herbig, Loriot und der frühere Papst Benedikt XVI., als er noch Erzbischof von München und Freising war.

    In diesem Jahr hatte die Verleihung an den österreichischen Musiker Andreas Gabalier viel Kritik hervorgerufen. Ihm wird Nähe zum Rechtspopulismus, Frauenfeindlichkeit sowie eine ablehnende Haltung gegenüber Homosexuellen vorgeworfen.