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Kaputtes Abwasserrohr löst Fischsterben bei Aschaffenburg aus | BR24

© pa/dpa/rtn

Tote Fische schwimmen im Wasser (Symbolbild)

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    Kaputtes Abwasserrohr löst Fischsterben bei Aschaffenburg aus

    Mehr als 100 Fische sind in der Aschaff bei Aschaffenburg verendet. Bei der Reinigung einer Abwasserleitung ist durch ein Leck Reinigungsflüssigkeit in den Fluss gelaufen, was das Fischsterben auslöste. Das gab die Stadt Aschaffenburg nun bekannt.

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    Da die Aschaff momentan einen hohen Wasserstand führt und schneller fließt, könne allerdings nicht genau gesagt werden, wie viele Tiere tatsächlich verendeten, sagte ein Sprecher im Rathaus auf BR-Nachfrage. Allerdings seien es mehr als 100, so ein Gewässerexperte. Der Vorfall selbst hatte sich am 8. März ereignet.

    Salzsäure durch Leck geflossen

    Betroffen war der Bereich zwischen Aschaffenburg und Mainaschaff, wo die B8 die Aschaff überquert. Eine dort ansässige Firma leitet gereinigtes Abwasser in den Fluss und hat hierfür auch eine Genehmigung. Die Rohrleitung für das Abwasser muss regelmäßig gereinigt werden. Dazu wird Reinigungsflüssigkeit, bestehend aus Wasser und Salzsäure, in das Rohr eingeleitet und nach einer Einwirkzeit wieder abgepumpt und entsorgt. Wie die Ursachenforschung von Feuerwehr, Polizei, Wasserwirtschaftsamt und mehreren städtischen Ämtern ergab, gelangte die Reinigungsflüssigkeit durch ein Leck in der Rohrleitung in die Aschaff.