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Die Margaretenkapelle strahlt wieder

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Kapelle im Kloster Maria Medingen wiedereröffnet

Eine vergessene Kerze hatte 2015 im Kloster Maria Medingen im Landkreis Dillingen ein verheerendes Feuer ausgelöst. Eine der Ordensschwestern kam dabei ums Leben. Nun konnte das letzte Stück des Klosters wiedereröffnet werden.

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Von
  • Veronika Scheidl
  • Beate Mangold

Sechs Jahre ist es her, dass ein Feuer im Kloster Maria Medingen den kleinen Ort Mödingen im Landkreis Dillingen erschütterte. Eine vergessene Kerze in der Sakristei hatte damals zu dem Brand geführt, der das ganze Kloster betraf. Eine der Ordensschwestern der Franziskanerinnen kam ums Leben.

Rauch hatte schwere Schäden in der Kapelle angerichtet

Besonders betroffen war damals die Margareta-Ebner-Kapelle. Während die Restaurierung der Klosterkirche bereits gut ein Jahr nach dem Brand abgeschlossen war, dauerten die Arbeiten in der Kapelle deutlich länger. Die starke Rauchbildung hatte schwere Schäden angerichtet: Das kostbare Deckenfresko war von einer Rußschicht bedeckt, viele Putz- und Stuckteile waren von der Decke herabgestürzt.

Deckenfresko mit Laserstrahlen gerettet

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Auch das Deckenfresko wurde rekonstruiert

Lange war unklar, ob das Deckenfresko noch gerettet werden kann. Doch die Restauratoren haben es geschafft: Mit Laserstrahlen konnten sie die Konturen des Freskos unter dem Ruß wieder freilegen. Anhand von Fotos rekonstruierten sie die Originalfarben und konnten so die Gemälde wiederherstellen.

Feierliche Eröffnung

Seit vergangenem Herbst können die Klosterschwestern wieder in ihrer Kapelle beten. Die feierliche Wiedereröffnung fand wegen der Corona-Pandemie aber erst jetzt statt.

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2015 hat ein verheerender Brand große Teile des Klosters Maria Medingen beschädigt. Heute konnte nun endlich der letzte Teil, die Kapelle, wiedereröffnet werden.

Kapelle wieder für Besucher geöffnet

Gut 20 Millionen Euro hat die Renovierung und Restaurierung der gesamten Klosteranlage gekostet. Künftig soll die Kapelle wieder als Gebetsstätte und für Gottesdienste genutzt werden. Auch Besuchern steht die Kapelle wieder offen.

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