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Kanzelrede von Verfassungsrichter Peter Küspert | BR24

© Tobias Hase/dpa

Verfassungsgerichtspräsident Peter Küspert hält Kanzelrede

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    Kanzelrede von Verfassungsrichter Peter Küspert

    Der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, Peter Küspert, beleuchtet in seiner "Kanzelrede" am Sonntag die Rolle der Verfassung. Küspert setzt sich mit aktuellen Entwicklungen auseinander - unter dem Motto "Was uns zusammenhält".

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    Die Rede auf Einladung der Akademie hat eine mittlerweile 22-jährige Tradition. Zu den Kanzelrednern der vergangenen Jahre gehörten unter anderem Altbundespräsident Joachim Gauck, der jetzige Ministerpräsident und damalige Staatsminister Markus Söder, die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und SZ-Chefredaktionsmitglied Heribert Prantl.

    Von der AfD über die Reichsbürger bis zum Volksbegehren

    Der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, Peter Küspert, beleuchtet in seiner "Kanzelrede" in der Erlöserkirche in München-Schwabing am Sonntag die Rolle der Verfassung für die Gesellschaft. Küspert setzt sich mit aktuellen Entwicklungen auseinander: Der Entstehung neuer Parteien wie der AfD, der Reichsbürgerbewegung, der Flüchtlingsproblematik, aber auch dem Volksbegehren zum Artenschutz - alles unter dem übergeordneten Motto "Was uns zusammenhält".

    Wie die Bayerische Verfassung in unseren Alltag wirkt

    Der Untertitel der Rede - "Über die Rolle der Verfassung in der pluralen Gesellschaft" - beschreibt den Ansatz Küsperts: Er legt dar, welche Voraussetzungen und Folgen aktuelle Entwicklungen in der gut 70-jährigen Verfassung Bayerns finden.

    Die Kanzelrede in der Erlöserkirche in München-Schwabing ist eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing und des Freundeskreises der Akademie. Zweimal im Jahr laden sie Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben ein, über ein Thema ihrer Wahl zu reden.

    Gewünscht sind Bekennermut und "deutliche Sprache"

    Formal ist die Kanzelrede zwischen Predigt und Vortrag angesiedelt. Sie soll einen "kräftigen rhetorischen Einzelakzent" setzen - durchaus in der Tradition der protestantischen Predigt. Mit deutlicher Sprache und Bekennermut, wie die Akademie betont.