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Kanuverleiher gegen Fischereivereine: Erste Gerichtsentscheidung | BR24

© BR/Renate Roßberger

Kanufahrer auf dem Regen - aufgenommen 2019

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    Kanuverleiher gegen Fischereivereine: Erste Gerichtsentscheidung

    Es ist eine erste kleine Entscheidung im großen Streit zwischen Fischereivereinen und Kanuverleihern im Bayerischen Wald. Das Verwaltungsgericht Regensburg hat eine erste Klage der Fischereivereine abgelehnt.

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    Im Streit zwischen Kanuverleihern und Fischereivereinen im Bayerischen Wald hat es eine erste gerichtliche Entscheidung gegeben.

    Zwangspause durch Corona-Krise

    Das Verwaltungsgericht Regensburg hat die aufschiebende Wirkung einer Klage der Fischereivereine abgelehnt. Damit dürfen die Kanus erstmal weiter auf dem Regen fahren, aktuell ist das aufgrund der Corona-Krise aber ohnehin verboten. Das Landratsamt Regen hatte entschieden, dass auf den Flussabschnitten zwischen Zwiesel und Höllensteinsee die Kanus von zehn gewerblichen Anbietern fahren dürfen. Dafür wurden strenge Regeln erlassen, diese sieht das Verwaltungsgericht als ausreichend.

    Klare Vorgaben

    Das Kanufahren hätte nur dann verboten werden können, wenn ein "schwerer unerträglicher Eingriff in das Fischereirecht" vorgelegen hätte, so ein Sprecher des Verwaltungsgerichts auf BR-Anfrage. Das Hauptsacheverfahren in diesem Rechtsstreit läuft derweil weiter. In diesem wollen die Fischereivereine erreichen, dass das Kanufahren auf dem Fluss Regen generell verboten wird, weil Fische und andere Wassertiere unter der starken Frequentierung leiden würden.

    Der Streit zwischen Fischereivereinen und Kanuverleihern wird also noch länger weitergehen.

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