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Kampfmittelräumung am KZ-Gedenkort "Mühldorfer Hart" | BR24

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Vor einem knappen Jahr sind im ehemaligen KZ-Außenlager "Mühldorfer Hart" zwei Gedenkorte eingeweiht worden. Der Dritte fehlt noch. Dort müssen für etwa fünf Millionen Euro Kampfmittel im Boden beseitigt werden.

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Kampfmittelräumung am KZ-Gedenkort "Mühldorfer Hart"

Vor einem knappen Jahr sind im ehemaligen KZ-Außenlager "Mühldorfer Hart" bei Mühldorf am Inn zwei Gedenkorte eingeweiht worden. Der Dritte fehlt noch. Dort müssen für etwa fünf Millionen Euro Kampfmittel im Boden beseitigt werden.

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Es ist ein langer Weg, bis auch die zentrale Gedenkstätte im "Mühldorfer Hart" bei Waldkraiburg (Lkr. Mühldorf am Inn) endlich eingeweiht werden kann. Beim ehemaligen Rüstungsbunker müssen erst zahlreiche Kampfmittel entfernt werden. Bei einer Untersuchung fand man außerdem Altlasten im Erdreich.

Kosten liegen bei etwa fünf Millionen Euro

Mit der großflächigen Räumung soll es nun aber bald losgehen. Das Mühldorfer Landratsamt informiert am Vormittag auf einer Pressekonferenz, wie die Spezialfirma bei der Entfernung vorgeht und wie lange die Kampfmittelbeseitigung dauern wird. Bisher war immer von einer Räumung bis zum Jahr 2020 die Rede. Die Maßnahme wird etwa fünf Millionen Euro kosten.

Tausende KZ-Häftlinge verrichteten Zwangsarbeit

Mühldorf war ein Außenlager des KZ Dachau. Mehr als 8.000 KZ-Häftlinge mussten dort Zwangsarbeit verrichten, um eine Bunkeranlage zu bauen, die nie ganz fertig wurde. Über 2.000 Menschen starben dabei.

© BR/Hans Häuser

KZ-Gedenkstätte "Mühldorfer Hart" Ende März 2018