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Kampfjets jagen Flugzeug aus Hurghada hinterher | BR24

© pa/dpa / Danny Lawson

Eurofighter

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    Kampfjets jagen Flugzeug aus Hurghada hinterher

    Zwei Kampfjets jagen einer Verkehrsmaschine hinterher, zu der es keine Verbindung gibt. Sie kam aus Hurghada, wo zwei Deutsche bei der Messerattacke starben. Damit ist der Grund für den Überschallknall über Würzburg geklärt. Von Norbert Steiche

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    Wie ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks sagte, sind zwei Maschinen der Bundeswehr vom Luftwaffenstützpunkt Neuburg an der Donau gestern Abend einer ägyptischen Verkehrsmaschine hinterhergeflogen. Die Kampfjets wurden alarmiert, weil das Flugzeug von Fluglotsen länger als fünf Minuten über Funk nicht erreichbar war. Das Verkehrsflugzeug war auf dem Weg vom ägyptischen Badeort Hurghada zum Flughafen Münster-Osnabrück.

    Im Anflug auf den Zielflughafen meldete sich die Besatzung der ägyptischen Maschine. Laut dem Sprecher der Deutschen Flugsicherung hatten die Piloten beim Einflug in den deutschen Luftraum vermutlich eine falsche Frequenz eingestellt.

    Schallmauer durchbrochen

    In den vergangenen Monaten hatten Jets unter anderem im Raum Bad Neustadt und Fladungen im Landkreis Rhön-Grabfeld die Schallmauer durchbrochen und so für zahlreiche Anrufe bei der Polizei gesorgt, weil jeweils indische Verkehrsmaschinen beim Einflug von Tschechien in den deutschen Luftraum per Funk nicht erreichbar waren.

    Wie berichtet, gingen gestern bei der Polizei sehr viele Anrufe ein. Der Knall war mehr als 100 Kilometer weit zu hören.

    Messerangriff in Hurghada

    In dem ägyptischen Touristenort Hurghada hatte gestern ein Messerstecher zwei deutsche Frauen in einer Hotelanlage ermordet und vier weitere Menschen verletzt. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besteht aber wohl nicht.