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Kampf gegen Leerstand in Nordbayern | BR24

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Leerstehende Geschäfte, unbewohnte Häuser – vor allem in strukturschwachen Regionen in Bayern gibt es immer mehr Leerstand. Der Bayerische Gemeindetag will etwas dagegen tun und fordert, dass sich die Gemeinden besser vernetzen.

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Kampf gegen Leerstand in Nordbayern

Im Kampf gegen Leerstände in strukturschwachen Regionen müssen Kommunen "über den Kirchturm hinausschauen" und sich besser vernetzen – so sieht es der Bayerische Gemeindetag. Angesprochen sind etwa der Raum Hof und Kronach sowie Teile Mittelfrankens.

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Im Kampf gegen leerstehende Ladenlokale und unbewohnte Häuser müssen sich Gemeinden in strukturschwachen Regionen im Freistaat aus Sicht des Bayerischen Gemeindetags besser vernetzen: "Der Leerstand ist gravierend insbesondere in der nördlichen Oberpfalz bis hoch nach Hof und Kronach in Oberfranken", sagte Gemeindetags-Sprecher Wilfried Schober. Auch Teile Mittelfrankens seien betroffen.

Über den Kirchhaus hinausschauen

Der Trend könne nur gemeinsam gestoppt werden. "Die sollen sich vernetzen und über den eigenen Kirchturm hinausschauen", so Schober. Wichtig sei die kommunale Wirtschaftsförderung - also eine "gute Versorgung mit allem, was der Mensch braucht".

Kooperationsvertrag unterschrieben

Die Städte und Landkreise Hof und Bayreuth sowie der Kreis Wunsiedel haben sich nun zusammengetan und einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Ziel sei es, leerstehende Immobilien wieder mit Leben zu füllen und damit den Ortskernen der Region ein neues, attraktives und lebendiges Gesicht zu geben, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Städte und Landkreise.

Immobilienportal geplant

Ein Baustein im Kampf gegen die Leerstände soll ein geplantes Online-Immobilienportal sein. Bürger die hier kaufen oder sanieren wollen, sollen außerdem besser über die Möglichkeiten von Fördergeldern aufgeklärt werden. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird vom bayerischen Ministerium für Wirtschaft und Landesentwicklung gefördert.