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Kampf gegen Asiatische Tigermücke auf Erdinger Friedhof | BR24

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    Kampf gegen Asiatische Tigermücke auf Erdinger Friedhof

    Auf dem Gelände des Erdinger Friedhofs ist die Asiatische Tigermücke nachgewiesen worden, die Krankheiten wie Dengue-, Zika- und Gelbfieber auf Menschen übertragen kann. Jetzt wird das gefährliche Insekt gejagt. Von Birgit Grundner

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    Der Bauhof geht auf dem städtischen Friedhof auf Insektenjagd. Denn auf dem Gelände wurde die Asiatische Tigermücke nachgewiesen, die Krankheiten wie Dengue-, Zika- und Gelbfieber auf Menschen übertragen kann. Deshalb werden jetzt die Wasserreste beispielsweise aus Schalen und Vasen entfernt und die Behälter gesäubert.

    Eier bevorzugt in Wasserpfützen

    Kleine Wassermengen gelten nämlich als ideale Brutstätten für die Asiatische Tigermücke. Das Insekt stammt ursprünglich aus den südostasiatischen Tropen und gelangte durch den internationalen Waren- und Reiseverkehr nach Europa. Es ist auffällig schwarz-silberweiß gefärbt, etwa 0,5 bis einen Zentimeter groß und legt seine Eier in kleinen Wasseransammlungen auf der Oberfläche ab.

    Jedes Risiko ausschließen

    Krankheiten kann die Asiatische Tigermücke übertragen, wenn sie sich zuvor selbst bei einer – zum Beispiel im Urlaub im Ausland – erkrankten Person infiziert hat. Zwar ist nach Angaben der Erdinger Stadtverwaltung in Deutschland bisher noch kein Krankheitsfall bekannt, der "unmittelbar und zweifelsfrei auf einen Stich der Tigermücke zurückzuführen war". Man wolle aber durch die vorbeugenden Maßnahmen jedes Risiko ausschließen.