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Kammerjäger arbeiten erfolglos und verlangen Wucher-Preis | BR24

© picture-alliance/blickwinkel

Eine Maus macht sich am Müsli zu schaffen (Symbolbild)

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    Kammerjäger arbeiten erfolglos und verlangen Wucher-Preis

    Kammerjäger haben einer Hausbewohnerin in Mühlhausen trotz eines erfolglosen Einsatzes 3.000 Euro in Rechnung gestellt. Die 58-Jährige hatte die Männer wegen Mäusen und Ratten in ihrem Haus angefordert. Gegen die Männer wurde Anzeige erstattet.

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    Einen Wucherpreis haben zwei Kammerjäger nach einem Einsatz von rund einer Dreiviertelstunde im Haus einer Frau in Mühlhausen (Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz) verlangt. Außerdem brachte ihre Arbeit nicht den gewünschten Erfolg, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

    3.000 Euro für erfolglosen Kammerjäger-Einsatz

    Wegen Mäusen und Ratten in ihrem Haus rief eine 58-Jährige bei einem Kammerjäger-Unternehmen an. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, habe es sich um einen 24-Stunden-Notruf gehandelt. Nach getaner Arbeit hätten die Männer ihrer Auftraggeberin 3.000 Euro in Rechnung gestellt. Dabei habe die Arbeit der Kammerjäger nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Noch immer hätten sich Mäuse und Ratten in dem Haus befunden.

    Kammerjäger bekommen Anzeige

    Die 58-Jährige bezahlte einen Teil der Rechnung per EC-Karte, forderte die Summe aber schon wenig später wieder über ihre Bank zurück. Zugleich wurde gegen die Kammerjäger Anzeige erstattet.