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Kaltblütiger Mord nach Anstiftung – Liebespaar vor Gericht | BR24

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Ein 33-Jähriger soll den Lebenspartner seiner Freundin ermordet haben und muss sich zusammen mit der 32-jährigen Frau ab Dienstagvormittag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Sie soll ihn zu der Tat angestiftet haben.

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Kaltblütiger Mord nach Anstiftung – Liebespaar vor Gericht

Ein 33-Jähriger steht gemeinsam mit seiner Freundin vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Sie soll ihn zum Mord angestiftet, er daraufhin ihren damaligen Freund umgebracht haben. Ihr Ehemann wäre wohl das nächste Opfer gewesen, doch dazu kam es nicht.

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Ein 33-Jähriger soll den Lebenspartner seiner Freundin ermordet haben und muss sich zusammen mit einer 32-jährigen Frau ab Dienstagvormittag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Mord und der Frau Anstiftung zum Mord vor.

Angeklagter war seiner Freundin hörig

Nach den Ermittlungen der Anklagebehörde hatte die Frau den Mann, mit dem sie neben ihrer Ehe eine Liebesbeziehung führte, immer wieder dazu angestiftet das spätere Opfer zu töten. Das Opfer hatte ebenso eine Affäre mit der Angeklagten. Immer wieder forderte die Frau den mitangeklagten Mann auf, ihr Geld zu geben und Dinge für sie zu tun.

Dutzende Nachrichten auf WhatsApp

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft war ihr der Täter hörig und sollte das spätere Opfer und ihren Noch-Ehemann töten. In mehreren Dutzend WhatsApp-Nachrichten soll die Frau den Mitangeklagten zum Mord der Beiden aufgefordert haben.

Pilzsammler entdeckte Leiche in einem Waldstück

Im Juli vergangenen Jahres hatte der mutmaßliche Täter sein Opfer abgepasst und mehrmals auf ihn eingestochen, so die Ermittler. Schließlich soll er den Mann erschlagen und in einem Waldstück in der Nähe von Lauf an der Pegnitz abgelegt haben. Ein Pilzsammler entdeckte die Leiche schließlich und informierte die Polizei.

Ehemann blieb unversehrt

Zur Tötung des Ehemannes der Angeklagten kam es nicht mehr, da der Angeklagte wenig später von der Polizei festgenommen werden konnte. Über die auf dem Handy gefunden WhatsApp-Nachrichten kam die Polizei auch auf die Spur der Frau. Die Ermittlungen gestalteten sich aufwändig, da die beiden Angeklagten zu den Taten schweigen. Der Prozess soll auf Grund der umfangreichen Beweisaufnahme bis Dezember dauern.

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