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Das Leinwandgemälde "Die Einbringung der Reichskleinodien 1424" gilt als das Hauptwerk von Paul Ritter d. Ä.
© Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

Autoren

Inga Pflug
© Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

Das Leinwandgemälde "Die Einbringung der Reichskleinodien 1424" gilt als das Hauptwerk von Paul Ritter d. Ä.

Das Ereignis im Jahr 1424 gilt als Ehre und Privileg von höchster Bedeutung und wurde vom Nürnberger Architektur- und Historienmaler Paul Ritter d. Ä. in einem riesigen Monumentalgemälde festgehalten. Der Entwurf zu diesem Werk bereichert nun dauerhaft die Ausstellung auf der Nürnberger Kaiserburg, teilte das Bayerische Finanz- und Heimatministerium mit. Demnach hat die Bayerische Schlösserverwaltung den Präsentationsentwurf im vergangenen Jahr für 19.000 Euro erworben und es in ihrem Restaurierungszentrum aufbereiten lassen.

Ausstellung auf der Kaiserburg

Die Reichskleinodien waren am 22. März 1424 vom damaligen römisch-deutschen König Sigmund von Luxemburg in die Obhut Nürnbergs übergeben. Das Leinwandgemälde "Die Einbringung der Reichskleinodien 1424" gilt als das Hauptwerk von Paul Ritter d. Ä.. Es ist seit 2016 im Nürnberger Fembohaus ausgestellt.

Die Ausstellung im Palas der Kaiserburg Nürnberg war vor fünf Jahren nach grundlegender musealer Neugestaltung wiedereröffnet worden. Laut Ministerium besuchten im vergangenen Jahr rund 180.000 Besucher die Ausstellung "Kaiser-Reich-Stadt" auf der Kaiserburg.