Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Kabinettssitzung zu Datenschutz und Datensicherheit | BR24

© dpa/pa

Die Mitglieder des bayerischen Kabinetts

Per Mail sharen

    Kabinettssitzung zu Datenschutz und Datensicherheit

    Der aktuelle Datenklau beschäftigt auch das bayerische Kabinett. Nachdem auch Politiker im Freistaat von dem massiven Online-Angriff betroffen sind, stehen Datensicherheit und Datenschutz im Zentrum der heutigen Sitzung.

    Per Mail sharen

    Der aktuelle Datenklau beschäftigt auch das bayerische Kabinett in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. An der Sitzung werden auch der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz, Thomas Petri, der Präsident des Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Daniel Kleffel, sowie der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz, Burkhard Körner, teilnehmen. Sie sollen die bestehende Online-Sicherheitsstruktur der Staatsregierung und der bayerischen Behörden aufzeigen und bewerten.

    Wie können Datennetze sicherer gemacht werden?

    Reichen die aktuellen Strategien aus? Welche Maßnahmen können im Fall einer Online-Attacke ergriffen werden und welche Schlüsse sind aus dem aktuellen Datenklau zu ziehen? Darüber werden Ministerpräsident Markus Söder und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) im Anschluss an die Sitzung informieren. Außerdem sollen die Datenschutz-Experten Empfehlungen geben, wie Bürger ihre privaten Daten und Kommunikation schützen können. Diese könnten dann auch für bayerische Politiker gelten.

    Daten von bayerischen Politikern im Netz

    Bei dem aktuellen Datenklau wurden Bewerbungsschreiben, Rechnungen, parteiinterne und private Kommunikation oder Kontoauszüge ins Netz gestellt. Auch Daten von bayerischen Politikerinnen und Politikern alle Parteien außer den Freien Wählern und der AfD wurden veröffentlicht, unter ihnen Söder, die bayerische SPD-Vorsitzende Natascha Kohnen und die Vorsitzende der Landtags-Grünen, Katharina Schulze. Nach BR-Recherchen handelt es sich um sehr private, aber nicht um politisch brisante Inhalte. Der Hacker-Angriff wird von den Sicherheitsbehörden des Bundes ausgewertet.