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Bayern verlängert Corona-Beschränkungen bis 18. September

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Bayern verlängert Corona-Beschränkungen bis 18. September

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen Corona in Bayern werden bis 18. September verlängert. Zudem beschloss das Kabinett die angekündigte zweiwöchige Maskenpflicht im Schulunterricht. Der Ticker zum Nachlesen.

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13.47 Uhr: Bayern bleibt bei bisheriger Test-Strategie

Trotz der Kritik von Virologen an den bayerischen Corona-Tests für jedermann hält die Staatsregierung laut Huml an ihrer Test-Strategie fest. Es gebe auch in Bayern eine Priorisierung, betonte sie. So würden Menschen mit Symptomen vorrangig getestet. Aber man wolle es weiterhin allen Menschen im Freistaat anbieten, sich kostenlos testen zu lassen.

13.44 Uhr: Herrmann verteidigt Verlängerung der Beschränkungen

Staatskanzleichef Florian Herrmann verteidigte die Verlängerung der Corona-Beschränkungen. Da es noch keine Impfung und keine Medikamente gegen das Virus gebe, wäre es seiner Meinung nach "grob fahrlässig, so zu tun, als wäre die Gefahr gebannt", warnte der CSU-Politiker. Ziel der Staatsregierung sei, die Lage im Griff zu behalten.

13.34 Uhr: Handyverbot im Unterricht bleibt

Im Unterricht bleibt es laut Kultusminister Piazolo zwar beim Handyverbot. Auf Wunsch der Schüler dürfe das Mobilgerät im Unterricht aber eingeschaltet bleiben - wegen der Corona-Warn-App.

13.22 Uhr: 311 weitere Corona-Fälle in Bayern nachgewiesen

Von Montag auf Dienstag wurden in Bayern laut Gesundheitsministerin Huml 311 neue Corona-Fälle nachgewiesen. Neuinfektionen gehen nach Angaben der Ministerin vielfach auf Reiserückkehrer zurück.

13.18 Uhr: Piazolo: Keine 100-prozentige Planungssicherheit

Kultusminister Piazolo verweist zugleich darauf, dass es auch im nächsten Schuljahr keine 100-prozentige Planungssicherheit geben werde. Das Virus nehme keine Rücksicht auf den Schuljahresbeginn, betont er.

13.15 Uhr: Temporäre Maskenpflicht beschlossen

Das Kabinett hat laut Kultusminister Piazolo die am Montag angekündigte Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen beschlossen. Sie gilt zwei Wochen lang. Damit will die Staatsregierung zum Start des Schuljahres eine Corona-Ausbreitung in den Schulen verhindern. Grundschüler sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Ab 21. September soll es nur noch eine regional beschränkte Maskenpflicht geben - in Landkreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 35 überschritten wird. Der Stufen-Plan für die Schulen wurde wie angekündigt geändert: Bis zu einem Wert von 35 ist Regelunterricht geplant, ab 35 gilt eine Maskenpflicht, ab 50 werden Schüler im Wechsel zu Hause und in der Schule unterrichtet.

13.10 Uhr: Bayern verlängert Corona-Maßnahmen

Die in der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegten Corona-Beschränkungen werden um gut zwei Wochen bis 18. September verlängert. Das kündigte Staatskanzleichef Florian Herrmann nach einer Kabinettssitzung an. Allerdings seien ab Mittwoch wieder Messen im Freistaat erlaubt, erläuterte er.

13.07 Uhr: Bayern unterstützt Kommunen bei Schüler-Beförderung

Zu Beginn der Pressekonferenz erläuterte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU), wie der Freistaat die Kommunen bei der Beförderung der Schüler unterstützen möchte. Es gehe zu Beginn des Schuljahres nicht nur um die Sicherheit in den Schulgebäuden, sondern auch um den Weg dahin. Falls die Kommunen deswegen zusätzliche Schulbusse einsetzen, fördere der Freistaat diese zu 100 Prozent.

12.05 Uhr: Pressekonferenz im Livestream

Im Anschluss an die Kabinettssitzung informieren Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) und Kultusminister Piazolo über die Ergebnisse der Beratungen.

BR24 zeigt die Pressekonferenz ab 13 Uhr im Livestream.

11.18 Uhr: Stufen-Plan für Schulen wird angepasst

Das Kabinett will laut Kultusminister Piazolo auch den Stufen-Plan für die bayerischen Schulen anpassen. Statt des bisherigen Vier-Stufen-Plans spricht der Minister jetzt von einem Drei-Stufen-Plan: Bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 soll es demnach an den Schulen einen Regelunterricht geben. Ab 35 wird laut Piazolo eine Maskenpflicht im Unterricht gelten, "außer in der Grundschule". Und erst ab dem Grenzwert von 50 werde es wieder eine Schule im Wechsel geben, "mit entsprechendem Mindestabstand und dann auch Maske für alle".

10.51 Uhr: Piazolo: Keine dauerhafte Maskenpflicht

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) versicherte am Montagabend im "Rundschau-Magazin" im BR Fernsehen, eine permanente Maskenpflicht im Schulunterricht sei nicht geplant. Ab 21. September werde es im Fall eines Anstiegs der Infektionszahlen bei Bedarf nur noch eine regional begrenzte Maskenpflicht geben - ab dem Wert von 35 nachgewiesenen Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz).

10.27 Uhr: Kabinettssitzung in München

Unter der Leitung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) befasst sich das bayerische Kabinett schwerpunktmäßig mit der Corona-Krise. Im Mittelpunkt steht insbesondere die geplante Rückkehr zum Regelunterricht beim Start des neuen Schuljahres in einer Woche, über die Söder am Montag bereits mit Vertretern von Lehrern, Eltern und Schülern beraten hatte. Die Ergebnisse dieses Schulgipfels soll das Kabinett heute offiziell beschließen - unter anderem die auf zwei Wochen befristete Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen. Sie soll für Schüler und Lehrer gelten.

Gerade zum Schuljahresbeginn gelte es zu verhindern, dass es an den Schulen zu einer größeren Verbreitung des Virus komme, sagte Söder zur Begründung. Die Maske sei das "wirksamste Schutzinstrument, das wir derzeit haben". Von der vorübergehenden Maskenpflicht erhofft sich der Ministerpräsident einen "Sicherheitspuffer". Grundschüler sind von dieser Maskenpflicht ausgenommen.

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Für Schüler ab der 5. Klasse gilt für neun Tage nach den Ferien Maskenpflicht. Der Zeitraum sei bewusst gewählt worden, so Kultusminister Piazolo, um zu sehen wie sich die Infektionszahlen entwickeln, nachdem viele aus dem Urlaub zurückgekehrt sind.

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