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Kabinett segnet Naturerlebniszentrum am Riedberger Horn ab | BR24

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Am Riedberger Horn soll ein Naturerlebniszentrum entstehen

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Kabinett segnet Naturerlebniszentrum am Riedberger Horn ab

Das "Zentrum Naturerlebnis alpin", das am Riedberger Horn nach dem Willen des Kabinetts entstehen soll, steht für sanften Tourismus. Insgesamt 20 Millionen Euro will der Freistaat laut Ministerpräsident Söder dafür ausgeben.

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Anstatt der umstrittenen Liftverbindung zwischen Grasgehren und Balderschwang soll am Riedberger Horn ein "Zentrum Naturerlebnis alpin" für sanften Tourismus und Umweltbildung entstehen. Dies habe das bayerische Kabinett heute beschlossen, sagte Umweltminister Thorsten Glauber von den Freien Wählern dem BR. Lediglich die Zustimmung des Landtags stehe noch aus. Auch die im Zuge der einstigen Skischaukel-Pläne aufgehobene, strenge Schutzzone C werde an Riedberger Horn wieder eingeführt, sagte Glauber weiter.

Millionen für das Naturerlebniszentrum

20 Millionen Euro wurden seitens der bayerischen Staatsregierung für das Naturerlebniszentrum samt Personal wie Rangern versprochen. Nach den Haushaltsberatungen im bayerischen Kabinett erscheint es jetzt aber wahrscheinlich, dass das Geld nicht auf einmal in die Projekte rund um das Riedberger Horn fließt. Die Umsetzung werde wohl über den Doppelhaushalt 2019/20 hinausgehen, sagte Glauber dem BR auf Nachfrage. Eine derartige Maßnahme innerhalb von nur zwei Jahren umzusetzen, sei "in der heutigen Zeit gar nicht möglich".

Opposition fordert versprochenen Etat für Naturerlebniszentrum ein

Hinsichtlich befürchteter Kürzungen, der von Ministerpräsident Markus Söder versprochenen 20 Millionen Euro für das alpine Naturerlebniszentrum, meldete sich auch die Opposition zu Wort. So ließ der Allgäuer FDP-Abgeordnete Dominik Spitzer (FDP) aus Kempten mitteilen, es müssten "die von der Staatsregierung versprochenen 20 Millionen Euro auch tatsächlich fließen". Eine Kürzung sei "nicht akzeptabel".

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Am Riedberger Horn soll ein "Zentrum Naturerlebnis alpin" für sanften Tourismus und Umweltbildung entstehen. Das sagte Umweltminister Thorsten Glauber von den Freien Wählern dem BR.