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Morgendlicher Berufsverkehr am Mittleren Ring in München
© dpa-Bildfunk/Matthias Balk

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Morgendlicher Berufsverkehr am Mittleren Ring in München

Wie Umweltminister Glauber sagte, habe der Freistaat die Verhältnismäßigkeit von Fahrverboten geprüft. Das Ergebnis der Prüfung sei, Fahrverbote am Mittleren Ring seien nicht umsetzbar, sagte Glauber nach der Kabinettsitzung.

Fahrverbot am Mittleren Ring nicht umsetzbar

Nur am Mittleren Ring seien die Messwerte noch über den Grenzwerten, sagte Glauber. Die Stadt selbst hat außerdem noch zwei weitere Überschreitungen in der Innenstadt gemessen. Es gebe jetzt ein ganzes Bündel an Maßnahmen, wie die Förderung von Elektromobilität und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, um die Luft in München besser zu machen, so Glauber.

"Die hohen Belastungen haben wir am Mittleren Ring. Wenn ich heute den Mittleren Ring sperre, leite ich Verkehr in die anliegenden Wohngebiete, die dafür nicht ausgebaut sind. Deshalb die Verhältnismäßigkeitsprüfung. Wir kommen in der Abwägung dazu, dass ist so nicht umsetzbar und nicht möglich, den Verkehr dorthin zu leiten. Deshalb das Ausschließen von streckenbezogenen Fahrverboten." Umweltminister Torsten Glauber, Freie Wähler

Opposition sieht noch mehr Möglichkeiten

Der Opposition geht das nicht weit genug. Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag moniert, der Freistaat müsse mehr tun beim S-Bahn-Ausbau. Und von den Grünen heißt es, es brauche eine Verkehrswende mit mehr Fahrrädern und mehr öffentlichem Nahverkehr.

In München soll es auf absehbare Zeit keine Diesel-Fahrverbote geben.

In München soll es auf absehbare Zeit keine Diesel-Fahrverbote geben.