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JVA Hof: Nach 30 Jahren eigenständig mit neuer Chefin | BR24

© BR/Ulla Küffner

Maria-Anna Kerscher

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    JVA Hof: Nach 30 Jahren eigenständig mit neuer Chefin

    Nach mehr als 30 Jahren ist das Hofer Gefängnis nun endgültig eigenständig und keine Zweigstelle der JVA Bayreuth mehr. Leiten wird das Gefängnis Maria Anna Kerscher.

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    30 Jahre lang war das Hofer Gefängnis nicht eigenständig. Das ändert sich nun. Am Nachmittag wird die neue Chefin, Maria Anna Kerscher, als neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Hof offiziell von Justizminister Georg Eisenreich (CSU) in ihr Amt eingeführt. Von den 22 Gefängnissen in Bayern werden bislang fünf von Frauen geleitet.

    Frau an der Spitze: Maria Anna Kerscher

    Die 55-jährige Maria Anna Kerscher begann ihre Laufbahn 1990 als Abteilungsleiterin der JVA in Bayreuth. 1993 wurde sie zur Vertreterin des Anstaltleiters . Dieses Amt übte sie – unterbrochen durch kurze Abordnungen als kommissarische Leiterin des JVA Bamberg und Kronach – bis Ende 2018 aus.

    Abschiebe-Haftanstalt neben Gefängnis

    Auslöser für die Eigenständigkeit des Hofer Gefängnisses war die überraschende Entscheidung der Staatsregierung, direkt neben dem Gefängnis noch eine Abschiebe-Haftanstalt für 150 ausreisepflichtige Asylbewerber anzugliedern. Es soll ab Herbst für rund 30 Millionen Euro errichtet werden. Im regulären Hofer Gefängnis sitzen rund 220 Männer Strafen von bis zu zwei Jahren ab.

    "Wir geben der JVA Hof nicht nur ihre Selbstständigkeit zurück. Wir investieren gleichzeitig kräftig in die bauliche Erweiterung, um den Standort Hof für die Zukunft optimal auszustatten. Gleichzeitig senden wir ein deutliches Signal für konsequente Anwendung des Asyl- und Ausländerrechts in Bayern." Georg Eisenreich (CSU), Justizminister