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Bayerns JVA-Insassen verdienen 40 Millionen Euro für den Staat | BR24

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Viele Häftlinge in Bayern gehen jeden Tag zur Arbeit – in den Justizvollzuganstalten gibt es etwa Schneidereien oder Schlossereien. Laut Justizministerium haben die Arbeitsbetriebe in den bayerischen JVAs 2018 fast 40 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Bayerns JVA-Insassen verdienen 40 Millionen Euro für den Staat

Viele Häftlinge in Bayern gehen jeden Tag zur Arbeit - in den Justizvollzuganstalten gibt es etwa Schneidereien oder Schlossereien. Laut Justizministerium haben die Arbeitsbetriebe in den bayerischen JVAs 2018 fast 40 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Zuletzt gingen gut 6.200 der rund 11.400 bayerischen Gefangenen einer Arbeit nach. Sie stellen unter anderem Textilien oder Möbel her - aber auch Zuarbeiten für verschiedene Unternehmen gehören dazu.

40 Millionen Euro für den Staatshaushalt

Im Jahr 2018 haben die Häftlinge in Bayern laut Justizministerium insgesamt 39,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Geld fließt direkt in den Staatshaushalt.

Eisenreich: "Eckpfeiler der Resozialisierung"

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) erklärte, während der Haft zu arbeiten, sei ein "wesentlicher Eckpfeiler der Resozialisierung". Er freue sich sehr, dass die in den Justizvollzugsanstalten hergestellten Waren gefragt seien. Eisenreich betonte, dass der Justizvollzug mit den Arbeiten keinen Gewinn mache.

Gewerkschaften fordern Mindestlohn für Gefangene

Immer wieder gibt es aber auch Diskussionen um eine angemessene Entlohnung der Gefangenen. Gewerkschaftsvertreter fordern seit Langem, dass auch für Häftlinge der Mindestlohn gelten soll. Bundesweit verdienen arbeitende Gefangene aktuell im Schnitt zwischen einem und drei Euro.