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Landesgartenschau 2026 in Schweinfurt

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    Jury entscheidet über Landesgartenschau 2026 in Schweinfurt

    Eine Fachjury entscheidet am Dienstag darüber, wie die Landesgartenschau Schweinfurt konkret ausgestaltet wird. 25 Landschaftsarchitekten aus ganz Deutschland haben Entwürfe eingereicht. Noch am Dienstagabend soll das Ergebnis feststehen.

    Von
    Norbert SteicheNorbert Steiche
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    Wie wird die Landesgartenschau 2026 in Schweinfurt tatsächlich gestaltet? Zu dieser Frage beschäftigt sich am Dienstag ein Preisgericht im Konferenzzentrum auf der Maininsel. Dafür wurde ein eigenes Hygienekonzept ausgearbeitet. Weiterhin müssen die Juroren einen negativen Corona-Test vorweisen. 25 Entwürfe wurden von Landschaftsarchitekten aus ganz Deutschland eingereicht. Voraussichtlich wird noch am Abend ein Siegerentwurf gekürt.

    Öffentliche Ausstellung der Entwürfe

    Einen Blick auf die Entwürfe werden ab dem 11. Juni in einer öffentlichen Ausstellung in der Vorhalle Altes Rathaus zu sehen sein. Wenn der Siegerentwurf gekürt wurde, geht es laut der Stadt Schweinfurt in die Entwurfsplanung, die Genehmigungsplanung, die Ausführungsplanung und anschließend in die Ausschreibung für die Umsetzung. Im Frühjahr 2024 sollen die Bauarbeiten beginnen.

    Planungen laufen seit drei Jahren

    Am 12. Januar haben der Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Vertreter der Landesgartenschau den Vertrag für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2026 unterzeichnet. Laut der Stadt Schweinfurt waren im Juni 2018 die Bewerbungsunterlagen eingereicht worden. Ende Oktober 2020 entschied der Stadtrat mit 24:18 Stimmen endgültig, die Landesgartenschau auszurichten. Die Opposition im Stadtrat lehnt die Gartenschau ab, unterstützt aber die Idee eines Bürgerparks auf dem vorgesehenen Landesgartenschau-Gelände und eine Art "Grünes Band" durch die Innenstadt am Main.

    Kritik an der Landesgartenschau

    Die Kosten für die Ausgestaltung auf dem Gelände hinter der ehemaligen US-Ledward-Kaserne werden auf rund 10,6 Millionen Euro netto geschätzt. Der Freistaat Bayern will die Ausrichtung mit fünf Millionen Euro fördern. Erwartet würden nach heutigen Schätzungen gut 570.000 Besucher, im Schnitt 3.500 am Tag. Daraus würden rund 8,6 Millionen Euro Einnahmen aus Eintrittsgeldern erzielt. Die Stadträtin Ulrike Schneider (ÖDP) hatte mit Mitstreitern einen Bürgerentscheid angeschoben, dessen Ziel es war, auf dem Gelände junge Bäume für einen künftigen Stadtwald zu pflanzen. Der Bürgerentscheid blieb ungültig, weil das nötige Quorum nicht erreicht wurde.

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