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Junger Polizist durch Weltkriegs-Phosphorbombe verletzt | BR24

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Bildrechte: pa/dpa/Arne Dedert

Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg (Archivbild von 2017).

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    Junger Polizist durch Weltkriegs-Phosphorbombe verletzt

    Eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat in München einen Polizisten schwer verletzt. Der junge Beamte musste mit Verbrennungen an Armen, Beinen und Kopf ins Krankenhaus. Laut Ermittlungen stammt die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

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    Von
    • Frank Jordan

    Ein 21-jähriger Polizeibeamter ist Samstagmittag im Stadtteil Freimann durch eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg schwer verletzt worden. Passanten hatten in einem Waldstück Rauch bemerkt und eine Streife darauf aufmerksam gemacht. Ausgerüstet mit einem Feuerlöscher suchten die Beamten nach dem Ursprung der Rauchentwicklung.

    Phosphor entzündete sich

    Noch bevor die Streife das Gerät dort einsetzen konnten, entzündete sich der Phosphor der Bombe. Ein 21-jähriger Beamter erlitt dadurch massive Verbrennungen an Armen, Beinen und Kopf. Er musste notoperiert werden, nach Polizeiangaben sind die Verletzungen aber nicht lebensgefährlich.

    Kampfmittelräumdienst entsorgt Bombe

    Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes und des Landeskriminalamtes identifizierten die Waffe als eine Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bombe wurde entsorgt, das Gebiet weiträumig abgesperrt und nach weiteren Kampfmitteln abgesucht. Nach Auskunft eines Polizeisprechers ist es möglich, dass die Phosphorbombe seit über 75 Jahren dort lag und sich jetzt durch die gegenwärtige Hitze entzündet hat. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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