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Zwei Mitglieder der Werkfeuerwehr mit dem jungen Wanderfalken

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    Jungen Wanderfalken in 130 Meter Höhe gerettet

    Die Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks Isar in Essenbach bei Landshut hat einen jungen Falken gerettet. Er war in 130 Meter Höhe aus dem Nest gefallen. Jetzt kommt er in eine Greifvogelauffangstation.

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    Von
    • Andreas Mack

    Es war ein besonderer Einsatz für die Werkfeuerwehr am Kernkraftwerkstandort Isar in Essenbach bei Landshut. Sie hat am Freitag einen jungen Wanderfalken gerettet, der in luftiger Höhe in Not geraten war.

    Wanderfalken brüten schon lange beim KKI

    Das Kernkraftwerk Isar 2 produziert nicht nur Strom: Seit Jahren brüten Wanderfalken am 165 Meter hohen Kühlturm des KKI. Durch die eigens zur Brutüberwachung installierte Kamera wurde festgestellt, dass ein vor etwa sechs Wochen geschlüpfter Jungvogel aus dem Nest gefallen und etwas unterhalb in der Kühlturmleiter verfangen war.

    Einsatz in 130 Meter Höhe

    Daraufhin stiegen am Freitag zwei Mitglieder der KKI-Werkfeuerwehr die Kühlturmleiter hinauf und bargen den verunglückten Jungvogel in rund 130 Meter Höhe. Ein Zurücksetzen in den Horst war aufgrund der körperlichen Verfassung des jungen Wanderfalken nicht möglich. Er ist mittlerweile auf dem Weg zu einer Greifvogelauffangstation.

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